MMA

Dana White, Gary Cook: UFC-Deutschland 2014 garantiert

UFC-Präsident (Foto) Dana White und Europa-Chef Gary Cook im Interview. (Foto: Elias Stefanescu/Groundandpound.de)

Seit drei Jahren warten deutschen Fans auf eine Rückkehr der UFC in die Bundesrepublik. Vor einigen Wochen wurde bekannt: Im kommenden Jahr soll es endlich soweit sein. Unklar war bisher jedoch, wann und wo die UFC 2014 in Deutschland das Octagon aufbauen will. Groundandpound-TV bat UFC-Präsident Dana White und Europa-Direktor Gary Gook um Auskunft.

„Ich liebe Deutschland“, so ein gut gelaunter White gegenüber Groundandpound-TV, am Rande des offiziellen Wiegens zur UFC Fight Night Manchester: Machida vs. Munoz. Fotos, auf denen der UFC-Präsident in Düsseldorf gesichtet wurde, machten in der vergangenen Woche im Internet die Runde und sorgten für einige Gerüchte. Im Interview erklärt White, dass er lediglich aufgrund einer medizinischen Behandlung in die Rheinmetropole gereist war, dass eine Rückkehr der UFC nach Deutschland aber dennoch kurz bevor stehe.

„Ich weiß noch nicht wo und ich weiß noch nicht wann, aber Deutschland steht im kommenden Jahr definitiv auf dem Plan“, erklärt White. Das gesamte Interview mit dem UC-Präsidenten gibt es hier:


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Etwas präziser äußerte sich Europa-Direktor Gary Gary Cook zur Situation in Deutschland: „Wir haben zwei mögliche Termine, entweder im Mai oder im September. Mehr Details kann ich im Moment noch nicht preisgeben, aber ich kann garantieren, dass wir im nächsten Jahr nach Deutschland zurückkehren“, verspricht Cook.

„Wir haben Berlin und Hamburg im Blick. Berlin wäre natürlich eine sehr wichtige Stadt für uns, [...] doch wir wollen dort auch niemandem auf die Füße treten“, so Cook weiter. Im Anschluss an das Interview erklärte er, dass die Krawalle, die in Berlin traditionell zum ersten Mai stattfinden, eventuell ein zu negatives Umfeld für eine UFC-Veranstaltung bieten würden. Ein Termin im September scheint somit wahrscheinlicher.

Ungeklärt ist bisher nach wie vor die TV-Problematik, seit 2010 sind Ausstrahlung der UFC-Events im deutschen Fernsehen auf Druck der Bayrischen Landesmedienanstalt verboten: „Wie ihr wisst, stehen wir in Deutschland vor einigen Problemen“, erklärt Cook. „Wir sind seit langem in Verhandlungen mit der Bayrischen Landesmedienanstalt sowie mit einigen TV-Sendern. Wir wollen keine Schnellschüsse loslassen, sondern diese Sache richtig angehen, denn Deutschland ist nach wie vor einer der interessantesten Märkte für uns.“

In welcher Form die UFC im kommenden Jahr im TV zu sehen sein soll, konnte Cook dementsprechend noch nicht sagen, bemerkte aber, dass man sich immer an die Gegebenheiten eines Landes anpassen müsse. Traditionell ist Deutschland ein schwieriger Markt für bezahlpflichtige Pay-TV-Programme, die allerdings das Kerngeschäft der UFC ausmachen.

Zum Format der Fightcard eines potentiellen Deutschland-Events deutete Cook an, dass „eine gesunde Mischung von Kämpfern aus aller Welt und nationalen Kämpfern“ vorherrschen müsse, wie dies zum Beispiel auch bei den anderen Europa-Shows der UFC der Fall sei.

Das komplette Interview mit Gary Cook:

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