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Dan Hardy eröffnet das Feuer

Dan Hardy

Dan Hardy ist dafür bekannt, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. So war es auch nur eine Frage der Zeit, bis der Engländer auf die ganzen Nörgler und Kritiker reagiert, die der Meinung sind, er habe seinen Weltergewichtstitelkampf gegen Georges St. Pierre (27. März bei UFC 111) nicht verdient. In seinem Blog auf der Website einer Tageszeitung in seiner Heimat Nottingham verteilte er gestern ein paar verbale Schellen:

„Gegen GSP bin ich ein großer Außenseiter und täglich werde ich in Interviews und in e-Mails von Fans gefragt: ‚Wie gedenkst du, GSP zu schlagen?’ und ‚Glaubst du, du verdienst einen Titelkampf?’ Die ganze Zeit werden mir solche Fragen gestellt, als ob GSP irgendeine Art von Gott wäre und seinen Titel überhaupt nicht verteidigen sollte. GSP hat schon die meisten der Topherausforderer besiegt. Sie hatte ihre Chance, ich aber noch nicht. Ich habe jeden besiegt, den mir die UFC vorgesetzt hat. Ich habe nie einen Kampf abgelehnt und das werde ich auch in Zukunft nicht. Mir hätte es gefallen, wenn ich vor dem Titelkampf ein paar Kämpfe mehr gehabt hätte, aber im November wurde mir kurzfristig angeboten, jemanden gegen Mike Swick zu ersetzen, und zwar in einem Kampf, der den neuen Herausforderer ermitteln würde. Ich sagte zu und habe ihn verhauen.“

„Es ist lustig, dass Swick jetzt rumjammert, dass ich den Titelkampf nicht verdienen würde. Swick hätte nicht dauernd an mich denken sollen, sondern an seinen letzten Gegner, Paulo Thiago. Vielleicht hätte er dann nicht wieder verloren.“

„Nate Marquardt ist auch ein Kerl, der sehr laut seine Meinung kundgetan hat, dass ich irgendwie von der UFC bevorzugt behandelt werde. Er ist ein Mittelgewicht, daher weiß ich nicht, wieso ihn das etwas angesehen sollte. Aber was ich sagen kann, ist, dass wenn ich mich nicht wie ein Igel einrolle und innerhalb einer Runde zerstört werde, werde ich mich besser angestellt haben, als er bei seinem Titelkampf gegen Anderson Silva. Ich habe vier UFC-Kämpfe gewonnen, um ihn zu bekommen, not-so-great Nate nur drei und davon keinen einzigen gegen relevante Gegner.“

„Ich amüsiere mich sehr über Josh Koscheck, der immer noch rumzickt, dass er einen Titelkampf verdient und nicht ich. Die britischen Fans werden sich an Koscheck noch als den Mann mit den wuscheligen Haaren erinnern, der vor einem Jahr in London in einer Runde verprügelt wurde und danach die Wut über seine Niederlage backstage an einem unschuldigen Stuhl ausließ. Er besiegte das nichts ahnende Möbelstück durch geteilten Punktrichterentscheid. Wenn ihr diesen Kampf vergessen habt (und wenn ihr geblinzelt habt, habt ihr ihn verpasst), werdet ihr etwas Ähnliches im Mai erleben, wenn Paul Daley ihn ausknockt.“

„Koscheck sagt, dass ich nur Nobodys besiegt habe, aber mein jüngster Sieg war gegen seinen angeblichen Freund und Teamkollegen Swick. Wie loyal. Deswegen verbessert sich Jon Fitch nicht, deswegen hat Koscheck so viele einseitige Niederlagen in seiner Bilanz und deswegen wird Swick nie um einen Titel kämpfen. Sie sind kein richtiges Team, ihnen liegen nicht die besten Interessen der Anderen am Herzen und offensichtlich fehlt es in diesem Gym an Respekt.“