MMA

Cung Le bittet UFC um Vertragsauflösung

Cung Le (Foto: Zuffa LLC)

Nachdem die UFC Anfang Oktober zunächst die Suspendierung Cung Les (9-3) bekanntgab und diese dann nach Einspruch des 42-Jährigen noch im gleichen Monats zurücknahm (GnP berichtete), bat der in Vietnam geborene Amerikaner nun um die Auflösung seines Vertrages.

„Nach den Vorkommnissen und dem, was die UFC mir angetan hat, bat ich mittels meines Managers Gary Ibarra um die Auflösung meines Vertrages“, erklärte Le. „Ich möchte nicht Teil einer Organisation sein, die im Zweifel nicht hinter ihrem Athleten steht.“

Etwa einen Monat nach der Rücknahme der zunächst verhängten Einjahressperre, die aufgrund widriger Testumstände und eines positiven Dopingtests im Nachgang der UFC Fight Night in Macau nicht aufrechterhalten werden konnte, hat der 42-Jährige allem Anschein nach Konsequenzen gezogen.

Nach Aussagen des Veteranen, der im Jahr 2008 den Strikeforce-Titel im Mittelgewicht gewinnen konnte, zielt seine Bitte allerdings nicht darauf ab, einen Wechsel zu Bellator zu forcieren: „Nur weil ich um die Auflösung meines Vertrages gebeten habe, heißt es nicht, dass ich sofort zu Bellator wechseln werde. Allerdings wäre Scott Coker, mit dem ich seit 20 Jahren befreundet bin, niemals in dieser Art und Weise mit mir umgegangen, sondern hätte hinter mir gestanden. Er hätte vorher alle Umstände geprüft und es erst dann öffentlich gemacht. Ich habe extrem hart für die UFC gearbeitet und alles gegeben, aber nun bleibt dieser fade Beigeschmack.“

Le gab weiterhin an, dass er sich durchaus vorstellen könnte, dem MMA-Sport komplett den Rücken zu kehren. Eine abschließende Entscheidung hierüber müsse er jedoch noch treffen.

Die UFC gab zwischenzeitlich bekannt, dass Le zunächst auch weiterhin an den noch gültigen Vertrag gebunden sei.