MMA

Cris „Cyborg“ verschiebt Wechsel ins Bantamgewicht

Hat Probleme mit dem Abkochen: Cristiane "Cyborg" Justino. (Foto: Elias Stefanescu/Groundandpound.de)

Cristiane „Cyborg“ Justino wird von vielen Experten als eine der wenigen ernstzunehmenden Gegnerinnen für UFC-Championess Ronda Rousey angesehen. Um diesem Mega-Fight näher zu kommen, war ein Wechsel ins Bantamgewicht (61kg) geplant, doch die Brasilianerin wurde bei diesem Vorhaben durch eine Verletzung nach hinten geworfen und will jetzt vorerst im Federgewicht (65kg) verbleiben.

Im Sommer dieses Jahres kündigte die Brasilianerin an, ihr Bantamgewichts-Debüt bei Invicta FC 10 geben zu wollen, allerdings verhinderte eine Verletzung diesen Auftritt. Jetzt will sie im Frühjahr 2015 wieder aktiv werden, allerdings nicht wie geplant im Bantamgewicht, sondern in der Gewichtsklasse in der sie das Invicta-Gold trägt, dem Federgewicht.

„Ich habe jetzt eine ganze Weile nicht mehr gekämpft“, so Justino. „Nachdem ich mich verletzt habe bin ich der Meinung, dass ich erst einmal in meiner Gewichtsklasse bleiben sollte. Ich will endlich wieder kämpfen und kann nicht mehr warten. Ich bin die Championess von Invicta und muss meinen Titel verteidigen.“

Geplant ist nun ein Auftritt im Februar. Danach soll das Vorhaben „Bantamgewicht“ wieder angestrebt werden.

„Bevor ich mich verletzte, lief ich rum mit 73 Kilogramm“, erklärte Justino weiter. „Dabei hatte ich um die 12 Prozent Körperfett. Das Abkochen für meine Gewichtsklasse (Federgewicht) ist schon hart genug und ich muss viel dafür tun. Ich will jetzt wieder kämpfen und das in meiner Gewichtsklasse.“

In der Vergangenheit wurde viel um einen möglichen Traumkampf zwischen Cris „Cyborg“ Justino, der Invicta FC-Championess im Federgewicht, und der UFC-Titelträgerin im Bantamgewicht, Ronda Rousey, diskutiert. Beide Athletinnen zählen zu den besten Kämpferinnen ihrer Zeit, doch ist ein Duell zwischen beiden nicht so einfach aufs Papier zu bringen. Rousey erklärte mehrfach dieser Begegnung lediglich im Bantamgewicht zusagen zu wollen, was in der Vergangenheit ein Tabu für Justino war. Jetzt muss man abwarten, was Justino nach ihrem Kampf im Februar plant.