MMA

Cormier: „Ich hätte McGregor in die Fresse gehauen!"

Daniel Cormier (Foto: Strikeforce/Showtime)

Zum Abschluss der Welttournee, mit der UFC 189 beworben wurde, war Conor McGregor für einen Eklat verantwortlich, als er dem amtierenden Federgewichtschampion José Aldo während der Pressekonferenz dessen Gürtel entriss und damit für einen denkwürdigen Höhepunkt sorgte (GnP1 berichtete).

Nicht nur bei Medien und Fans entfachte der Ire durch diese Aktion zahlreiche Diskussionen, auch im Lager der Kämpfer dürfte die jüngste Respektlosigkeit bereits ausgewertet worden sein. In einer Show des TV-Senders FOX Sports äußerte sich nun Daniel Cormier zu den Geschehnissen in Dublin.

„Wenn ich in Irland gewesen wäre und nicht unter der Beobachtung der Nevada State Athletic Commission (NSAC) gestanden hätte, hätte ich ihm für seine Aktion in die Fresse gehauen und gesagt, er soll seine dreckigen Hände von meinem Gürtel nehmen.“

Dass der zweifache Olympiateilnehmer im Ringen selbst kein Kind von Traurigkeit ist, zeigte sich im August des vergangenen Jahres, als er mit Jon Jones im Rahmen einer Pressekonferenz aneinander geriet und mitten im MGM Grand Garden Hotel in Las Vegas die Fäuste fliegen ließ.

Die NSAC belegte beide Halbschwergewichte in Folge dieser Entgleisung mit Geldstrafen. Eine solche Buße hätte „DC“ nicht fürchten müssen, wäre er in Irland auf seinen Gegenüber losgegangen, da das Land über keinen Verband verfügt, der den MMA-Sport überwacht. Trotzdem wäre die unsportliche Geste unverantwortlich gewesen.

José Aldo und Conor McGregor werden am 11. Juli im MGM Grand in Las Vegas, Nevada aufeinandertreffen.