MMA

Conor McGregor: "Kampf gegen Pettis habe ich schon im Visier"

Conor McGregor hat bekanntermaßen große Zukunftspläne (Foto: Florian Sädler/Groundandpound.de).

Mit José Aldo, dem er am 11. Juli dieses Jahres bei UFC 189 in Las Vegas den Federgewichtstitel abnehmen möchte, wartet die bislang größte Aufgabe in Conor McGregors MMA-Karriere zwar erst auf ihn, dennoch wagt der Ire schon einen Ausblick in die Zukunft. Sein Ziel: Nach dem nach eigener Aussage wahrscheinlichen Wechsel ins Leichtgewicht, soll der Titel her – am liebsten im Kampf gegen Anthony Pettis.

„Ich denke, dass das ein fantastischer Kampf wäre“, so der 26-Jährige im Rahmen einer Presseveranstaltung zu UFC 183. „Das Leichtgewicht ist definitiv meine Zukunft. Anthony ist im Stand einfach phänomenal. Auch sein Jiu-Jitsu ist gut. Diesen Kampf habe ich definitiv schon im Blick.“

Als Mitgrund für den geplanten Wechsel ins nächsthöhere Gewichtslimit gibt „The Notorious“ auch das weniger strapaziöse Gewichtmachen an, ist sich dabei aber sicher, dass er seine Vorteile nicht aus der Hand gibt.

„Ich denke, dass das Gewicht bequemer zu machen ist. Für meinen Körper wird das dann auch weniger anstrengend.“

Für McGregor, der in Dublin mit den Weltergewichten Gunnar Nelson und Cathal Pendred trainiert, wäre laut eigener Aussage auch ein Aufstieg in deren Gewichtsklasse, dem Limit bis 77 Kilogramm, kein Problem.

„Um ehrlich zu sein, hätte ich auch kein Problem damit ins Weltergewicht aufzusteigen“, so McGregor, der zuletzt gegen Dennis Siver erfolgreich war, als er den Mannheimer in Runde zwei durch T.K.o. stoppen konnte. „Ich bin erst 26 Jahre alt, also mal sehen, was die Zukunft für mich bereithält.“

Der spitzzüngige Ire ließ in der jüngeren Vergangenheit schon öfter verlauten, dass es sein Plan sei, binnen kürzester Zeit möglichst viel Geld zu verdienen. Sollte der Wechsel in höhere Gewichtklassen ihn darin unterstützen, wäre McGregor diesem mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht abgeneigt.

Zunächst steht jedoch erst einmal die Herkulesaufgabe, nämlich der Kampf gegen den seit über neun Jahren ungeschlagenen Brasilianer José Aldo auf dem Programm. Dass er diesen mühelos bezwingen wird, daran besteht für den irischen Superstar kein Zweifel.

„Ich werde direkt mit erhobenen Händen auf ihn zugehen. Ich werde mit ihm reden und ihm gleichzeitig den Arsch versohlen – so wie ich es bisher mit allen auch gemacht habe. Ich werde ihn brechen. Ja, ich werde José Aldo brechen.“