MMA

Conor McGregor: Dustin Poirier ist ein gebrochener Mann!

Conor McGregor hatte einiges zu sagen. (Foto: Elias Stefanescu/Groundandpound.de)

Nachdem sich Conor McGregor schon vor Wochen verbal auf seinen kommenden Gegner, Dustin Poirier, einschoss (GnP berichtete), legte der 26-jährige Ire nun auch wenige Tage vor seiner vermeintlich größten Herausforderung bei UFC 178 nach und fand erneut deutliche Worte für seinen Kontrahenten.

„Ich glaube nicht, dass er mein bisher bester Gegner ist. Für mich scheint es, als würde das ein einfacher Kampf werden“, so McGregor.

Auf dem Papier ist Dustin Poirier allerdings zweifelsohne der beste Kämpfer, dem „The Notorious“ bislang gegenüberstand. „The Diamond“ ist von sämtlichen in der UFC aktiven Federgewichtigen derjenige, der die meisten Siege und vorzeitigen Erfolge verzeichnen konnte. Trotz dieses Umstandes sieht McGregor in seinem Kampf am kommenden Samstag nicht die Chance, seine Fähigkeiten gegen ein etabliertes Federgewicht unter Beweis stellen zu dürfen, sondern vielmehr die Möglichkeit, sein Talent gegen einen Aufbaugegner zur Schau stellen zu können.

„Er (Poirier) beeindruckt mich absolut nicht. Er ist ein einfacher Kämpfer, der stinknormale Fäuste schlägt. In meinen Augen ist er Laufkundschaft. So einfach ist das“, feuerte Irlands Federgewichtshoffnung gegen den 25-jährigen Amerikaner.

McGregors harsche Worte für Dustin Poirier überraschen nach den bisherigen Presseterminen vor UFC 178 allerdings nicht. Während es zumeist – wie auch jetzt – bei abfälligen Äußerungen blieb, standen sich die beiden Kontrahenten im August im Rahmen einer Veranstaltung vor Medienvertretern das erste Mal unmittelbar gegenüber. Nach Aussage des Iren sah er in die Augen eines bereits bezwungenen Gegners: „Ich konnte bis in seine Seele hinschauen und alles was ich sah, war ein gebrochener Mann. Er hat zwar ein bisschen rumgelabert, aber wie ich schon sagte: Er war bereits gebrochen. Der Kampf wird’s zeigen, denn sobald die Käfigtür zu und das Licht ausgeschaltet ist, gibt es kein Versteckspiel mehr.“

Auch zu seinen Zukunftsplänen äußerte sich der ehemalige Cage Warriors-Titelträger, der Diego Brandao im heimischen Dublin zuletzt in beeindruckender Manier bezwingen konnte, unmissverständlich: „Ich glaube, dass der Titel in Reichweite ist. Mir ist es auch total egal, wie der Kampf zwischen Aldo und Mendes ausgeht, denn zur Not nehme ich auch beide gleichzeitig auseinander. […] Ich glaube, dass mir die UFC nach meinem Sieg einen Titelkampf geben wird und ich denke, sie wollen auch, dass ich den Gürtel trage. Ich werde am 27. September in den Käfig steigen, meine Aufgabe erfüllen und damit zeigen, dass ich bereit für den Titel bin. Es ist Zeit!“

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