MMA

Chad Mendes: „José Aldo ist ein Arschloch!“

"Money" Chad Mendes (Foto: ZUFFA LLC)

Knapp zweieinhalb Jahre nach ihrem ersten Aufeinandertreffen, welches José Aldo im heimischen Rio de Janeiro mit einem krachenden Knock-out für sich entscheiden konnte, sprach sich Chad Mendes aus und legte offen, was er vom brasilianischen Titelträger im Federgewicht hält. Der Rückkampf ist für den 25. Oktober bei UFC 179 in Rio de Janeiro, Brasilien, geplant.

„Der Typ ist ein Arschloch! Bei einem Pressetermin schubst er mich und sagt danach in den Interviews, dass er nur etwas Werbung für den Kampf machen wollte. Entweder ist er ein Schwachkopf oder er hat die Nerven verloren. Eins von beidem.“

Mendes machte kein Geheimnis daraus, dass er den Schubser seitens Aldo als unnötig empfand: „Das macht keinen Sinn, mich beim Staredown wegzustoßen. Es ist doch unser Job voreinander zu stehen und für die Kameras und Pressevertreter zu posieren. Wenn man darauf keinen Bock hat, sollte man einfach wegbleiben.“

Der mit Spannung erwartete Rückkampf wird am 25. Oktober erneut in Aldos Heimatland Brasilien bei UFC 179 in Rio de Janeiro stattfinden. Für Herausforderer Mendes, der seit seiner Niederlage im ersten Aufeinandertreffen fünf beeindruckende Siege nacheinander feiern konnte und sich stark verbessert präsentierte, gibt es für die Revanche nur ein Ziel: Einen vorzeiten Erfolg!

„Zu gerne würde ich diesen Typen über die volle Distanz auseinander nehmen, aber wenn sich die Chance bietet, den Kampf vorzeitig zu beenden, insbesondere in einem Titelkampf gegen Aldo, wäre ich damit wohl noch zufriedener“, so Mendes.

Davon, dass er der Variablere ist und wesentlich mehr Möglichkeiten in den Rückkampf bringt, um diesen erfolgreich zu gestalten, ist das 29-jährige Team Alpha Male-Mitglied überzeugt: „Ich glaube er ist immer noch derselbe und hat sich nicht viel verändert. Die Sachen, die er macht, macht er wirklich gut, allerdings bringt er in jedem Kampf dasselbe. Verbesserungen konnte ich nicht erkennen. Er scheint sich damit gut zu fühlen, aber ich werde derjenige sein, der ihn aus dieser Komfortzone rausholen und ihm wehtun wird. Meine Mentalität ist eine ganz andere als damals, als ich das erste Mal außerhalb der USA kämpfen musste.“

Sollte er den kommenden Kampf siegreich gestalten können und es zu einem dritten Aufeinandertreffen der beiden Federgewicht kommen, wünscht sich Mendes abschließend, dass dieses in seiner Heimat stattfinden würde: „Ja verdammt! Ich hoffe, dass wir es dann bei mir zu Hause in Sacramento oder in Las Vegas machen können!“