MMA

Bisping vs. Kennedy in Quebec City

Michael Bisping will mit einem Sieg gegen Tim Kennedy erneut Ansprüche auf einen Titelkampf anmelden.

Fünf Mal wird die UFC 2014 die Grenze ins nördliche Nachbarland der USA überqueren: der Startschuss zur Kanada-Tour in diesem Jahr fällt am heutigen Mittwoch in Quebec City, der Hauptstadt der ostkanadischen Provinz Quebec, wo die UFC mit dem Finale der „The Ultimate Fighter: Nations“-Staffel zum ersten Mal überhaupt Halt macht.

Im Colisée Pepsi werden jedoch nicht nur die Gewinner der aktuellen Ultimate Fighter-Staffel gekürt – außerdem zu sehen sein werden u.a. Michael Bisping und Tim Kennedy, die sich in den vergangenen Monaten bereits einige verbale Scharmützel über sämtliche sozialen Netzwerke hinweg geliefert haben. Daneben werden u.a. Patrick Coté, Kyle Noke, Dustin Poirier und Sam Stout ins Octagon steigen.

Der gesamte Event wird über den UFC Fight Pass übertragen, der im Abo zum Monatspreis von 7,99€ auf ufc.tv erhältlich ist.

Michael Bisping vs. Tim Kennedy
Ganz oben auf dem Programm steht in Quebec City ein Mittelgewichtsduell zwischen Michael „The Count“ Bisping (24-5) und Tim Kennedy (17-4). Neben dem Kampf um wertvolle Plätze im UFC-Ranking hat dieses Duell für die beiden Kämpfer auch eine persönliche Note, da Kennedy sich die Ansetzung gegen den populären Briten mit einer langwierigen PR-Kampagne erkämpfte, die Bisping in den letzten Monaten immer wieder auf die Palme gebracht hat.

Bisping ist seit Jahren Teil der Top Ten im Mittelgewicht, hat es bisher aber nie zu einem Titelkampf gebracht. Zwar konnte er im Laufe seiner Karriere dank technischem Kickboxen, sich stets verbessernder Takedown-Verteidigung und beeindruckender Kondition u.a. Yoshihiro Akiyama, Brian Stann und Alan Belcher schlagen, scheiterte aber stets kurz vor der Ziellinie zum Titelkampf. Vitor Belfort, Chael Sonnen und natürlich Dan Henderson verkörpern die Gründe, dank denen der „Count“ den Mittelgewichtsgürtel der UFC immer noch nur aus sicherer Entfernung begutachten kann.

Tim Kennedy befand eigentlich nicht auf Bispings Radar, nachdem dieser im Anschluss an einen Sieg gegen Alan Belcher bei UFC 159 einen höher eingestuften Gegner gefordert hatte. Eine Augenverletzung Bispings verfrachtete ihn jedoch für längere Zeit auf die Ersatzbank – während dieser Zeit debütierte Kennedy im Octagon, wo er Roger Gracie eindeutig, aber unspektakulär nach Punkten schlagen konnte. Der Strikeforce-Veteran, der dort u.a. Melvin Manhoef und Robbie Lawler schlagen konnte, erntete für seine Leistung gegen Gracie einige Kritik und manövrierte sich mit Äußerungen über die Bezahlstruktur der UFC weiter ins Kreuzfeuer – erst im vergangenen November rehabilitierte sich der Armee-Veteran mit einem Erstrundenknockout gegen Rafael Natal.

Kennedy befindet sich daher momentan in einer ähnlichen Situation wie vor drei Jahren Jorge Rivera, den Bisping als Gegner zunächst nicht wirklich ernst nahm, bis er ihn mit einigen provokanten Sprüchen und Videos auf die Palme brachte. Rivera kassierte damals ordentliche Prügel eines hochmotivierten Bisping. Ob Kennedy den Briten mit seinen ähnlich gearteten Provokationen zu Höchstleistungen angespornt hat, werden wir am Mittwoch erfahren. Mit einem überzeugenden Sieg jedenfalls könnte Kennedy sich selbst ins Gespräch um einen Titelkampf bringen, den Bisping im Erfolgsfall mit ziemlicher Sicherheit ebenfalls für sich beanspruchen wird.

Patrick Coté vs. Kyle Noke
Nachdem die beiden Finalkämpfe entschieden wurden, werden im Coliseé Pepsi auch die beiden Trainer der „The Ultimate Fighter: Nations“-Staffel (TUF) aufeinandertreffen. Patrick „The Predator“ Coté (19-8) und Kyle Noke (20-6-1) gehören nicht zu den Top-Kämpfern des Weltergewichts, haben aber den Anspruch, sich in näherer Zukunft in diese Sphären vorzuarbeiten. Ein Sieg am Samstag würde für beide einen wichtigen Schritt in diese Richtung bedeuten, sodass man beherzte Leistungen von den zwei TUF-Trainern erwarten kann.

Coté ist bereits ein bekanntes Gesicht in der UFC – bereits 2005 sowie zwischen 2006 und 2010 war er Teil der UFC und ist sogar gegen den damaligen Mittelgewichtschampion Anderson Silva angetreten, gegen den er jedoch wegen einer Knieverletzung aus dem Kampf genommen wurde. Zwei weitere Niederlagen später wurde er entlassen – vier Siege brauchte es, bis der „Predator“ Mitte 2012 ins Octagon zurückkehren konnte. Mit einer Punktniederlage gegen Cung Le startete Cotés zweiter Anlauf in der UFC allerdings wenig erfolgreich, und auch seitdem konnte der 34-jährige Franko-Kanadier nie so ganz überzeugen, obwohl er technisch zwei Siege auf der Bilanz stehen hat. Den ersten bekam er durch Disqualifikation gegen Alessio Sakara zugesprochen, der ihn bei UFC 154 mit Schlägen zum Hinterkopf ausgeknockt hatte, bevor er bei UFC 158 eine kontroverse Punktentscheidung gegen Bobby Voelker gewann.

Kyle Noke hatte zuletzt zwar einerseits überzeugenderen Erfolg, musste aber auch eine Hand voll bitterer Niederlagen einstecken. Mit drei Siegen in seinen ersten drei UFC-Kämpfen machte sich der TUF 11-Teilnehmer seit 2010 einen kleinen Namen, musste sich dann jedoch Ed Herman und Andrew Craig geschlagen geben. Bei UFC 152 im September 2012 bog der Australier spektakulär zurück auf die Siegerstraße ein, als er Charlie Brenneman nach nur 45 Sekunden per T.K.o. aus der UFC kegelte. Ein Sieg gegen Coté würde für ihn den prestigeträchtigsten Erfolg seiner Karriere bedeuten, nachdem er sich als TUF-Trainer der Öffentlichkeit bereits etwas bekannter machen konnte. Ob Noke das Beste aus dieser Situation machen, Coté schlagen und sein Momentum weiter aufbauen kann, werden wir am Mittwoch sehen.

Sheldon Westcott vs. Elias Theodorou
Sowohl im Mittel- als auch im Weltergewicht werden am Mittwoch je zwei Kanadier die Sieger der TUF: Nations-Staffel unter sich ausmachen. Sheldon Westcott (8-1-1) und Elias „The Spartan“ Theodorou (8-0) haben im Mittelgewicht sehr unterschiedliche Wege ins Finale eingeschlagen. Westcott zwang zunächst Daniel Kelly zur Aufgabe, bevor er sich mit einem weiteren Erstrundensieg gegen Vik Grujic ins Finale vorkämpfte. Im Laufe seiner mittlerweile sieben Jahre umspannenden Profi-Karriere konnte der 29-Jährige aus Alberta alle bis auf zwei seiner Kämpfe gewinnen. Neben einer geteilten Punktniederlage in seinem Debüt erkämpfte er 2011 gegen Thomas Denny zunächst ein Unentschieden, bevor er ihn in einem Rückkampf einige Monate später nach Punkten schlug.

Theodorou dagegen musste zwei Mal über die Distanz gehen, um seinen Platz im Finale zu sichern. Nach einer einstimmigen Punktentscheidung gegen Zein Saliba in der Eröffnungsrunde musste er gegen Tyler Manawaroa in die dritte Entscheidungsrunde, nach der ihm jedoch erneut der einstimmige Punktsieg zugesprochen wurde. Auch außerhalb des TUF-Hauses ist der aus Ontario stammende Theodorou bislang ungeschlagen – acht Siege hat er seit Sommer 2011 in der regionalen kanadischen Szene angesammelt, bevor er vor einigen Monaten die Chance auf seinen Platz im TUF-Haus bekam.

Chad Laprise vs. Olivier Aubin-Mercier
Das zweite Finale des Abends wird im Weltergewicht abgehalten – mit Chad Laprise (7-0) und Olivier Aubin-Mercier (4-0) treffen in Quebec City zwei Team Canada-Kämpfer und sporadische Trainingspartner aus dem Montrealer Tristar Gym aufeinander.

Der versierte Standkämpfer Laprise schlug im TUF-Haus zunächst Chris Indich nach Punkten, woraufhin er gegen seinen Teamkollegen Kajan Johnson angesetzt wurde. Nach zwei ausgeglichenen Runden schickte Laprise seinen Freund schließlich mit einem einzigen Schlag zu Boden und brach ihm damit den Kiefer. Auch in seiner Profi-Karriere konnte Laprise vier Siege durch T.K.o. einfahren, darüber hinaus einen durch Triangle Choke und zwei nach Punkten.

Ihm gegenüber wird am Mittwoch Olivier Aubin-Mercier aus Boucherville, Quebec stehen. Der 25-Jährige bahnte sich im TUF-Haus erst mit einem Punktsieg gegen Jake Matthews einen Weg ins Halbfinale, von wo aus er mit einem Aufgabe-Sieg in Runde eins gegen Richard Walsh ins Finale vorrückte. Genau wie sein Gegner, ist auch Aubin-Mercier in seiner Profi-Karriere ungeschlagen. Im Gegensatz zum Standspezialisten Laprise hat Aubin-Mercier allerdings jeden seiner Siege auf dem Boden eingesackt – jeden seiner vier Gegner konnte der Kanadier mit einem Rear Naked Choke in Runde eins zum Abklopfen zwingen.

Dustin Poirier vs. Akira Corassani
Die Bekanntgabe dieses Federgewichtskampfes hat einige allgemeine Verwunderung hervorgerufen, da Dustin „The Diamond“ Poirier (15-3) und Hamid „Akira“ Corassani (12-3-0(1)) an recht unterschiedlichen Punkten ihrer UFC-Karrieren stehen.

Poirier ist seit 2011 Teil der UFC – mit einem dominanten Punktsieg gegen Josh Grispi, der an jenem Abend ursprünglich auf Federgewichtschampion José Aldo hätte treffen sollen, schlug und trat „The Diamond“ sich ins Visier der MMA-Welt und ist von dort seitdem nicht mehr verschwunden. Mit einem Punktsieg gegen Jason Young sowie Aufgabe-Siegen gegen Pablo Garza und Max Holloway sicherte Poirier sich zunächst seinen ersten Hauptkampf: Bei UFC on Fuel TV 3 im Mai 2012 legte er zusammen mit dem „Korean Zombie“ Chan Sung Jung einen Kandidaten für den Kampf des Jahres hin, an dessen Ende Poirier von Jung zur Aufgabe gezwungen wurde. Seitdem hat Poirier knapp nach Punkten gegen Cub Swanson verloren, konnte daneben jedoch Jonathan Brookins, Erik Koch und zuletzt Diego Brandao besiegen.

Akira Corassani ist in der UFC technisch noch ungeschlagen, kann dort jedoch auch nur ein Drittel der Erfahrung Poiriers vorweisen und hat deutlich weniger wirklich überzeugende Siege im Gepäck. Nach einem Auftritt in der 14. TUF-Staffel konnte Corassani verletzungsbedingt erst im September 2012 offiziell in der UFC debütieren – zwar holte der Schwede sich einen geteilten Punktsieg gegen Andy Ogle, den Kampf hatte der Großteil der Zuschauer jedoch an seinen Gegner gegeben. Einige Monate später ließ Corassani die Kritiker verstummen, indem er den favorisierten Robbie Peralte drei Runden lang dominierte und sich einen überraschenden und umso beeindruckenderen Sieg sicherte. Im November holte die Kontroverse Corassani dann jedoch erneut ein, dieses Mal allerdings ohne eigenes Verschulden – Maximo Blanco versenkte bereits nach 25 Sekunden Kampfzeit einen Kniestoß im Gesicht des sich mit einer Hand am Boden befindenden Corassani. Dem Schweden wurde daraufhin der Sieg durch Disqualifikation zugesprochen, den dieser dank einer fünffach gebrochenen Nase jedoch kaum genießen konnte. Am Mittwoch bekommt Corassani die Chance, mit einem Sieg gegen Poirier endgültig sein Potential zur Schau zu stellen.

Vorprogramm
Zusätzlich zu den fünf Hauptkämpfen werden im Colisee Pepsi ganze acht Kämpfe im Vorprogramm stattfinden. Ganz oben auf der Liste stehen mit Sam „Hands of Stone“ Stout (20-9-1) und KJ „King“ Noons (12-7) zwei Leichtgewichtsveteranen, die zuletzt gemischten Erfolg haten. Stout konnte seit seinem UFC-Debüt 2006 u.a. Joe Lauzon, Yves Edwards und Spencer Fisher (2x) schlagen, musste auf dem Weg aber immer wieder Niederlagen einstecken.

Noons dagegen war lange Zeit ein bekanntes Gesicht bei Elite XC und Strikeforce, wo er zunächst ansehnlichen Erfolg hatte und u.a. Yves Edwards, Jorge Gurgel und Nick Diaz schlagen konnte, dann aber vier von fünf Kämpfen verlor, u.a. gegen Diaz, Jorge Masvidal und Josh Thomson. Auch sein UFC-Debüt im Mai 2013 war nicht von Erfolg gekrönt, als er drei Runden lang von Donald Cerrone dominiert wurde. Seine UFC-Karriere rettete der versierte Boxer dann schießlich im vergangenen Oktober mit einem Punktsieg gegen George Sotiropoulos.

Zuvor werden im einzigen Frauenkampf des Abends Sarah Kaufman (16-2-0(1)) und Leslie „The Peacemaker“ Smith (6-4-1) aufeinandertreffen. Die beiden haben bereits vor fast genau einem Jahr bei der fünften Ausgabe von Invicta FC gegeneinander gekämpft, wo Kaufman Smith geteilt nach Punkten schlagen konnte. Nach jenem Kampf wurde Kaufman von der UFC verpflichtet, wo sie im Oktober in ihrem Debüt eine geteilte Punktentscheidung an Jessica Eye abgab, die später wegen eines verfehlten Drogentests Eyes in einen „No Contest“ umgewandelt wurde. Nach Siegen gegen Liz Carmouche, Alexis Davis und Miesha Tate bei Strikeforce will Kaufman nun ihren ersten Sieg in der UFC einfahren, wozu sie Leslie Smith erneut schlagen muss. Smith sprang kurzfristig als Ersatz für die verletzte Amanda Nunes ein und muss versuchen, ihre zweite Niederlage in Folge zu verhindern – nach der Niederlage gegen Kaufman schlug sie zunächst Jennifer Maia nach Punkten, gab dann jedoch selbst eine Entscheidung an Barb Honchak ab.

Im Halbschwergewicht kehrt Ryan „Big Deal“ Jimmo (18-3) in sein Heimatland zurück, wo er seine bisher einzigen beiden Siege in der UFC feiern konnte – in seinem Debüt knockte Jimmo im Juli 2012 Anthony Perosh nach nur sieben Sekunden glatt aus, bevor er ein Jahr und eine Niederlage gegen James Te Huna später bei UFC 161 Igor Pokrajac auspunktete. Im Oktober folgte dann in Manchester eine Niederlage gegen Jimi Manuwa, als Jimmo sich nach einigen Minuten am Knöchel verletzte. Eigentlich hätte er in Quebec City auf Steve Bossé treffen sollen, der sich jedoch verletzte und daraufhin sein Karriereende bekanntgab. Ersetzt wurde er von Sean O’Connell (15-4), der nach einem verpatztem Versuch, Teil der 8. TUF-Staffel zu werden, doch noch seine Chance in der UFC bekommt. O’Connell hat von seinen 15 Profi-Siegen zehn vorzeitig gewonnen und konnte im vergangenen Jahr den UFC-Veteranen Marvin Eastman besiegen.

Zuvor wird es im Bantamgewicht eines der recht seltenen Duelle zu sehen geben, in denen zwei Kämpfer gegeneinander antreten, die in ihren letzten Kämpfen unterschiedliche Ergebnisse erzielt haben. George Roop (14-10-1) schien nach Niederlagen gegen Mark Hominick, Hatsu Hioki und Cub Swanson gerade in Fahrt zu kommen, indem er Reuben Duran auspunktete und kurze Zeit später den ehemaligen WEC-Champion Brian Bowles ausknockte – eine T.K.o.-Niederlage gegen Francisco Rivera im vergangenen November stoppte das aufgebaute Momentum jedoch schlagartig. Dustin „The Diamond“ Kimura (11-1) dagegen hat im Laufe seiner bisherigen Karriere erst ein Mal verloren – durch Aufgabe gegen Mitch Gagnon. Daneben kann der 24-jährige „Diamond“ aus Honolulu zehn vorzeitige Siege in zwölf Kämpfen vorweisen, darunter in der UFC gegen Chico Camus sowie zuletzt gegen Jon Delos Reyes.

Im Leichtgewicht wird der kanadische UFC-Veteran Mark Bocek (11-5) zum ersten Mal seit eineinhalb Jahren wider ins Octagon steigen. Der BJJ-Experte war letztmalig im November 2012 bei UFC 154 im Käfig zu sehen, als er drei Runden lang von Rafael dos Anjos ausgepunktet wurde, was ihm sein Momentum durch Siege gegen John Alessio, Nik Lentz und Dustin Hazelett kostete. Einige Verletzungen später will der Kanadier mit tschechischen Wurzeln nun gegen Mike „El Cucuy“ de La Torre (12-3) zurück in die Spur finden. De La Torre ist ein kurzfristiger Ersatz für Evan Dunham und erhofft sich am Mittwoch den bei weitem wichtigsten Sieg seiner bisherigen Karriere – mit einer soliden Bilanz und lediglich einem Punktsieg auf dem Konto ist seine Chance in der UFC sicherlich gerechtfertigt, allerdings fehlt dem MMA Lab-Kämpfer aus San Diego noch ein bekannter Name im Resümee, den er sich am Mittwoch sichern kann.

Zuvor treffen mit Nordine Taleb (8-2) und Vik Grujic (6-2) zwei Cast-Mitglieder der TUF: Nations-Staffel im Mittelgewicht aufeinander. Taleb schied zwar in der ersten Runde gegen Tyler Manawaroa aus, der sich jedoch mit einem als rassistisch eingestuften Tweet selbst aus der Bahn kegelte. Stattdessen wird der gebürtige Franzose aus St. Tropez nun seine Chance in der UFC bekommen. Auch Richard Walsh (7-1) und Chris Indich (5-1) waren Teil von TUF: Nations, allerdings im Weltergewicht. Während Walsh zunächst Matthew Desroches auspunkten konnte, dann aber von Olivier Aubin-Mercier zur Aufgabe gezwungen wurde, unterlag Indich in der Eröffnungsrunde Chad Laprise nach Punkten.

Eröffnet wird die erste UFC in Quebec von Mitch Gagnon (10-2) und Tim Gorman (8-2). Gagnon steht zurzeit 2-1 in der UFC und konnte bisher Walel Watson und Dustin Kimura besiegen. Mit Ausnahme einer Niederlage in seinem UFC-Debüt gegen Bryan Caraway konnte Gagnon acht seiner letzten neun Kämpfe gewinnen, jeden davon durch Aufgabe. Gorman dagegen war kurzzeitig bei TUF 18 zu sehen, wo er durch diverse Provokationen mit Miesha Tate und Bryan Caraway aneinandergeriet, die Show jedoch wegen einer Beinverletzung frühzeitig verlassen musste. Nun bekommt er nach sieben vorzeitigen Erfolgen in acht Profi-Siegen seine Chance in der UFC.

Anbei das gesamte Programm:

TUF: Nations Finale – Bisping vs. Kennedy
Mittwoch, 16. April 2014
Colisee Pepsi in Quebec, Quebec, Kanada

Hauptprogramm (UFC Fight Pass)
Michael Bisping vs. Tim Kennedy
Patrick Coté vs. Kyle Noke
Sheldon Westcott vs. Elias Theodorou
Chad Laprise vs. Olivier Aubin-Mercier
Dustin Poirier vs. Akira Corassani

Vorprogramm (UFC Fight Pass)
Sam Stout vs. KJ Noons
Sarah Kaufman vs. Leslie Smith
Ryan Jimmo vs. Sean O`Connell
George Roop vs. Dustin Kimura

Vorprogramm (UFC Fight Pass)
Mark Bocek vs. Mike de la Torre
Nordine Taleb vs. Vik Grujic
Richard Walsh vs. Chris Indich
Mitch Gagnon vs. Tim Gorman