MMA

Bellator nimmt Frauen-MMA zurück ins Programm

Marloes Coenen vs. Julia Budd (Fotos: Esther Lin/Invicta FC)

Bellator MMA reaktiviert seine Frauendivision, nachdem diese von Bjorn Rebney im August des vergangenen Jahres aufgelöst wurde. Mit Marloes Coenen und Julia Budd wurden zwei Athletinnen unter Vertrag genommen, die dem Federgewicht neues Leben schenken sollen.

So manch einen erinnert dieser Schritt an alte Strikeforce-Tage. Bellator-Präsident Scott Coker bringt das Federgewicht des Frauen-MMA zurück – eine Gewichtsklasse, die die UFC vorerst nicht aufbauen wollte.

„Wir sind stolz darauf, zwei der besten Athletinnen des MMA-Sports unter Vertrag nehmen zu können“, so Coker. „Wir haben uns dazu entschieden Frauen-MMA zurück zu Bellator zu bringen und werden ein paar der größten Talente aufeinander loslassen.“

Marloes Coenen (21-6) ist eine frühere Strikeforce-Titelträgerin und gilt als eine der erfahrensten Kämpferinnen der Welt. Die Niederländerin hat bereits 27 Begegnungen auf dem Buckel und stand zuletzt gegen Cris „Cyborg“ Justino im Käfig.

„Es ist mir eine Ehre für Bellator MMA zu kämpfen“, erklärte Coenen. „Seit 15 Jahren bin ich aktiv ich und jetzt habe ich das Feuer in mir zurückentdeckt. Mein Ziel ist es die Begegnung mit einem K.o. oder einer Submission zu beenden!“

Julia Budd (6-2) ist eine Invicta FC-Titelanwärterin, die ebenso wie Coenen bei Strikeforce Erfahrung sammelte. Sie ist seit vier Kämpfen ungeschlagen und könnte gegen Coenen den größten Sieg ihrer Karriere feiern.

„Ich freue mich eine der ersten Athletinnen zu sein, die das Federgewicht bei Bellator MMA beleben“, so Budd. „Es gibt mir die Möglichkeit allen zu zeigen, was ich drauf habe gegen eine der besten Kämpferinnen der Welt.“

Beide Damen sollen im letzten Quartal dieses Jahres bei Bellator MMA aufeinandertreffen. Die Begegnung soll auf Spike TV übertragen werden.

Gerüchten zufolge befindet sich Bellator MMA zudem in Vertragsgesprächen mit Gina Carano. Zuvor waren Dana White und die UFC interessiert an der Amerikanerin, die in den letzten Jahren auf der Kinoleinwand zu sehen war (GnP berichtete). „Es sei kompliziert“, war das Fazit des UFC-Präsidenten nach dem Gespräch.

Sollte Bellator der Coup gelingen, Carano unter Vertrag zu nehmen, könnte man mit zukünftigen Supefights gegen Cris „Cyborg“ oder Marloes Coenen liebäugeln.