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Bao Quach ist "bereit für alles"

In etwa einer Woche gibt Bellator FC den Startschuss für die zweite Saison. Bellator 13 am 8. April ist die erste Veranstaltung der neuen Saison und liefert auch gleich die Eröffnung des Feder- und Leichtgewichtsturniers. Nach Georgi Karakhanyan sprach nun auch dessen Erstrundengegner Bao Quach mit GroundandPound.de über seinen bevorstehenden Turnierkampf und den Grand Prix.

"Ich bin gesund und in guter Form. Ich fühle mich besser den je, meine Fähigkeiten sind scharf, meine Kondition ist gut und ich bin bereit für den Krieg", erklärte uns der vietnamesisch-amerikanische Kämpfer zuversichtlich.

Mit Georgi Karakhanyan trifft er auf einen bisher relativ unbekannten Gegner, dennoch hat er seine Hausarbeiten gemacht und ist sich über die Stärken seines Kontrahenten informiert. "Ich weiß, er ist ein ausgeglichener Kämpfer. Ich denke, seine Stärken liegen auf dem Boden. Die meisten seiner Siege hat er durch Submission errungen. Aber am 8. April werde ich für alles bereit sein, was er zu bieten hat."

Das Preisgeld in der Höhe von 100 000 US-Dollar, welches dem Turniersieger winkt, bietet für alle Teilnehmer einen großen Anreiz. "Ich erwarte hart umkämpfte Aufeinandertreffen, wegen dem Preis, der auf dem Spiel steht. Ich denke, jeder weiß wofür er Kämpft." Aber auch in Hinblick auf die zukünftige Karriere würde sich ein Erfolg lohnen. "[Das Turnier] ist sehr wichtig. Ich habe das Gefühl, es wäre der entscheidende Wendepunkt in meiner Karriere, wenn ich gewinne!"

Trotz der Erfahrung, die Bao Quach bei Shooto, Strikeforce, EliteXC oder vielen weiteren Organisationen in seinen bisher 27 Kämpfen sammeln konnte, sieht er sich jedoch nicht als Turnierfavorit. "Ich denke, Joe Warren ist der Favorit. Er hat gute Siege in Japan gefeiert und möchte sich jetzt auch hier in den USA einen Namen machen."

An einen Kampf gegen Joe Soto, welcher ihn im Falle eines Turniersieges erwarten würde, denkt er aber noch nicht. "Mein Fokus liegt jetzt auf Georgi Karakhanyan und ich habe noch nicht einmal an einen Kampf gegen Joe Soto gedacht. Schon jetzt hinter meinen Gegner zu blicken, wäre ein großer Fehler."