MMA

Anklagen fallengelassen, Thiago Silva vor Rückkehr ins Octagon

Thiago Silva will Januar 2015 wieder kämpfen. (Foto: Tobias Bunnenberg/Groundandpound.de)

Nachdem Thiago Silva am 6. Februar dieses Jahres sowohl seine Ehefrau Thaysa Silva als auch ihren Trainer Pablo Popovitch in dessen Jiu-Jitsu-Schule mit einer Schusswaffe bedroht hatte (GnP berichtete) und noch am selben Tag von einem Sondereinsatzkommando der Polizei überwältigt und inhaftiert wurde, ist der 31-Jährige wieder auf freiem Fuß. Die anhängigen Verfahren zur versuchten schweren Körperverletzung mit einer Feuerwaffe wurden in beiden Fällen eingestellt.

Eine Sprecherin der zuständigen Staatsanwaltschaft äußerte sich zur überraschenden Wendung: „Die gegen Thiago Silva erhobenen Anklagen wurden fallen gelassen. Das Opfer (Thaysa Silva) zeigte sich im Rahmen der Ermittlungen äußerst unkooperativ und hat das Land verlassen.“

Auch Thiago Silvas Strafverteidiger, Scott Saul, der seit Beginn des Verfahrens auf die Unschuld seines Mandanten plädierte, äußerte sich zum Sachverhalt: „Es ist richtig, dass die Verfahren eingestellt wurden. Thiago wurde nach den Anschuldigungen in den Medien als komplett verrückt dargestellt. Das ist er nicht.“

Nach Silvas Verhaftung im Februar und der Bekanntgabe einiger Details zum Tathergang, sagte UFC-Präsident Dana White, dass der Brasilianer nie wieder in das Octagon zurückkehren wird und verkündete die sofortige Beendigung des Arbeitsverhältnisses (GnP berichtete).

Eine Entscheidung, die durch die Straffreiheit von Silva nunmehr rückgängig gemacht wurde, wie das Team der „Blackzilians“ über Instagram mitteilte: „Wir verkünden stolz, dass Thiago Silva offiziell in die UFC zurückkehrt und danken für diese Entscheidung. Wir hoffen, dass wir ihn schon im Januar wieder kämpfen sehen werden.“