MMA

Anderson Silva: "Ich habe keine Steroide genommen"

Anderson Silva sieht sich zu Unrecht des Dopings bezichtigt (Foto: Tobias Bunnenberg/Groundandpound.de).

Die letzten Monate haben eine beunruhigend lange Reihe positiver Doping-Tests diverser UFC-Kämpfer ans Tageslicht gebracht. Kein Name allerdings hat wohl solche Schockwellen ausgelöst wie der von Anderson Silva, MMA-Legende und Ex-UFC-Mittelgewichtschampion, der vor seinem Sieg bei UFC 183 positiv auf diverse verbotene Mittel getestet wurde. Nun hat sich Silva erstmalig selbst zu diesem Skandal geäußert.

Kurz gefasst, bestreitet der 39-jährige Brasilianer die Nutzung jeglicher Steroide:

„Ich habe keinerlei leistungssteigernde Substanzen eingenommen“, heißt es in einem von seinem Manager, Ed Soares, veröffentlichten Statement. „Das war mein neunzehnter Kampf in der UFC. Ich bin viele Male gründlich getestet worden und das nie positiv. Ich war immer – und das wird sich nicht ändern – ein Verfechter eines sauberen Sports.“

Da der positive Test bereits am 9. Januar vorgenommen wurde – also mehrere Wochen vor Silvas Comeback-Kampf gegen Nick Diaz am 31. Januar – wird momentan spekuliert, dass der Ex-Champion Steroide genutzt haben könnte, um nach seinem Beinbruch im Rückkampf gegen Chris Weidman dank beschleunigtem Muskelaufbau den Heilungsprozess zu unterstützen. Die Relevanz dieser These kann zum momentanen Zeitpunkt allerdings kaum beurteilt werden, da die Ergebnisse zweier weiterer Dopingtests – vom 19. sowie vom 31. Januar – noch nicht veröffentlicht wurden.

Bis auf Weiteres wird man sich also mit den bereits bekannten Details begnügen müssen, denn auch Silva hat nicht vor, sich auf dem aktuellen Stand der Dinge weiter zu äußern: „Ich berate diese Sache gerade mit meinem Umfeld, um alle meine Optionen zu kennen. Ich werde diese Anschuldigungen bekämpfen und meinen Namen reinwaschen. Ich werde keine weiteren Kommentare dazu abgeben, bis mein Team mich dazu anweist.“