MMA

Anderson Silva: „Ich bin bitter enttäuscht von Lyoto und Jacare!“

Anderson Silva (Foto: ZUFFA LLC)

Es ist ein stetiges Problem im Kampfsport, das für Diskussionsstoff sorgt: Sollten Teamkameraden gegeneinander in den Ring steigen oder nicht? Für Anderson Silva ist es eindeutig: Der Brasilianer würde nicht gegen einen seiner Kollegen antreten, doch sehen es diese anders.

Die Rede ist von Lyoto Machida sowie Jacare Souza. Die beiden Brasilianer machten in Interviews deutlich, dass sie als Profisportler, bei einem möglichen Aufeinandertreffen nicht abgeneigt wären, gegen Silva ins Octagon zu steigen.

„Jacare ist mein Freund, Lyoto ist auch mein Freund“, erklärte Silva vor wenigen Tagen. „Aber wie ich immer wieder höre, sehen die zwei es nicht so. Sie reden nicht so wie ich, sie sagen sie kämpfen gegen mich, weil sie kämpfen wollen. Als Grund geben sie an, dass sie Profis sind. Ich mag es nicht gegen Brasilianer zu kämpfen.“

Im Telefongespräch mit Medienvertretern ging der 39-jährige Brasilianer weiter ins Detail, weshalb es für ihn nie in Frage kommen würde, gegen einen dieser beiden Athleten in den Käfig zu steigen.

„Ich mag es nicht, wie Lyoto und Jacare sich positioniert haben. Ich werde niemals gegen einen der beiden kämpfen. Der Grund dafür ist, dass ich mit beiden trainiere und das verdammt lange. Wenn ich mich mit ihnen zum Sparring treffe, dann damit ich ihnen helfe. Ich setze 50 Prozent, 10 Prozent meiner Energie ins Training, um sie voran zu bringen, damit wir voneinander lernen. Wenn ich höre, wie sie dann über mich reden, dann bin ich wirklich bitter enttäuscht.“

Silva kehrt nach einer langen Verletzungszeit und zwei Niederlagen im Octagon zurück. Bei UFC 183 in der Nacht zum Sonntag wird er in Las Vegas auf Nick Diaz treffen. Die Begegnung ist in Deutschland als PPV unter www.ufc.tv zu sehen sein.