MMA

Anderson Silva bei TUF von Rodrigo Nogueira ersetzt

Anderson Silva wird doch nicht die vierte "TUF: Brazil"-Staffel coachen (Foto: Tobias Bunnenberg).

Es hätte so schön sein können: Knapp ein Jahr nach seinem Horror-Beinbruch bei UFC 168 besiegte Ex-Mittelgewichtschampion Anderson Silva am 31. Januar Nick Diaz einstimmig nach Punkten und sollte anschließend gleich in Las Vegas bleiben, um dort an der Seite von Mauricio "Shogun" Rua die vierte brasilianische "The Ultimate Fighter"-Staffel zu coachen. Seitdem hat ihm die dortige Sportkommission allerdings gleich zwei Mal einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Nicht einmal eine Woche nach der Ankündigung von UFC-Präsident Dana White, dass Silva seine Rolle als TUF-Trainer trotz dessen positiven Doping-Tests vom 9. Januar behalten würde, wurde die Organisation scheinbar von der Sportkommission des Bundesstaates Nevada darum gebeten, den Brasilianer aus dieser Position zu entheben. Die UFC hat dieser Bitte stattgegeben und wird stattdessen die brasilianische MMA-Legende Antonio Rodrigo Nogueira zum dritten Mal in der Trainer-Funktion in der Reality-Show einsetzen.

Für Silva bedeutet diese Entscheidung, dass er nach der Aberkennung des Sieges nun auch auf eine prestigeträchtige Rolle in der beliebten TV-Serie verzichten muss. Wie die nächsten Schritte des 39-Jährigen aussehen werden, steht zum momentanen Zeitpunkt noch nicht fest – Silva will sich erst nach ausführlicher Beratung mit seinem Team wieder zum Thema äußern.

Anbei ein Auszug aus dem von der UFC veröffentlichten Statement:

"Die Staatliche Sportkommission Nevadas, die die während der "The Ultimate Fighter"-Serie ausgetragenen Schaukämpfe reguliert, hat darum gebeten, dass Silva seine Teilnahme an der Show aufgrund der gegen ihn verhängten vorläufigen Suspendierung nach den kürzlich veröffentlichten, vorläufigen Ergebnissen seines Dopingtests für UFC 183 vom 9. Januar absagt.

Die UFC und Globo, der brasilianische TV-Partner für diese Show, respektieren die Entscheidung der Kommission, was Silva die Möglichkeit geben wird, sich in dieser Sache auf die Zusammenarbeit mit der Kommission zu fokussieren."