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12 Mal Action auf FOX

Zum zweiten Mal werden die Fliegengewichtler die UFC auf Fox anführen (Foto: ZUFFA LLC via ufc.com).

Es ist wieder soweit: Drei Wochen nach Anderson Silvas historischer Niederlage gegen Chris Weidman setzt ein anderer Champion seinen Gürtel aufs Spiel: Demetrious Johnson, der bereits in der Bantamgewichtsklasse der UFC einigen Erfolg hatte und lediglich gegen Champion Dominick Cruz verlor, konnte seit seinem Wechseln ins Fliegengewicht drei favorisierte Gegner bezwingen und hat sich mittlerweile als erster Champion der neuen Gewichtsklasse etabliert.

John Moraga dagegen ist seit weniger als einem Jahr Mitglied der UFC und kaum bekannt, konnte in seinen zwei Kämpfen aber beeindrucken und zwei vorzeitige Siege gegen harte Gegner einfahren.

Ebenfalls in der Key Arena in Seattle an der amerikanischen Pazifikküste wird mit einem Duell zwischen Rory MacDonald und Jake Ellenberger ein Kampf zwischen zwei absolut elitären Weltergewichtlern steigen, auf den viele Fans seit langem gewartet haben. Abgerundet wird das Hauptprogramm durch einen höchstwahrscheinlich spektakulären Kampf zwischen Robbie Lawler und einem Frauenkampf zwischen der ehemaligen Titelherausforderin Liz Carmouche und Jessica Andrade.

In Deutschland können die Kämpfe, wie gewohnt, auf ufc.tv (Hauptprogramm und zweiter Teil des Vorprogramms) bzw. Facebook (die ersten beiden Vorkämpfe) verfolgt werden.

Demetrious Johnson vs. John Moraga (Fotos: Zuffa LLC)

Demetrious Johnson (c) vs. John Moraga
Zum zweiten Mal führt Demetrious „Mighty Mouse“ Johnson (17-2-1) eine UFC on Fox-Veranstaltung an, und zum zweiten Mal muss er allein dafür Kritik einstecken. Die Fliegengewichtler haben in der UFC bisher für eine Menge guter bis grandioser Kämpfe gesorgt, und doch bekommen sie nicht den gleichen Respekt, wie ihre schwereren Kollegen. Die Tatsache, dass kaum jemand weiß, wer John Moraga (13-1) ist, tut dabei sein übriges. Tatsächlich ist gerade dieser Kampf zwar vielleicht aus marketingtechnischer Sicht nicht die beste Alternative, sportlich macht die Ansetzung aber allemal Sinn und könnte einige interessante Fragen beantworten. Johnson repräsentiert den Kämpfertyp, der seine Kämpfe hoch systematisch angeht, einen durchdachten und gleichzeitig möglichst risikoarmen Plan aufstellt und sich während des Kampfes stoisch daran hält.

Moraga dagegen, in instabilen Verhältnissen einer rauen Gegend aufgewachsen, geht mit einem weitaus ursprünglicheren Ansatz in seine Kämpfe, wie seine bisher einzigen beiden UFC-Kämpfe belegen – ein K.o.-Sieg gegen Ulysses Gomez und ein Aufgabe-Sieg gegen Chris Cariaso zeigten einen aggressiven, gleichzeitig aber kontrollierten und vielseitigen Mixed-Martial-Arts-Kämpfer, der ohne große Reden seinen Job erledigt. Zwar würden zwei derartige Siege in anderen Gewichtsklassen nicht einmal einen Einstieg in die Top Ten rechtfertigen, in der immer noch dünn besetzten Fliegengewichtsklasse macht dieser Kampf aber definitiv Sinn. Einerseits hat Johnson die drei am höchsten eingestuften Kämpfer bereits besiegt, andererseits haben Ex-Herausforderer wie Joseph Benavidez und John Dodson auf diese Art Zeit gewonnen, um sich mit 1-2 guten Siegen erneut in eine glaubwürdige Position als Herausforderer zu manövrieren. Und die Siegchancen Moragas sollte man dabei ebenfalls nicht ganz vernachlässigen…

Rory MacDonald vs. Jake Ellenberger (Fotos: Zuffa LLC)

Rory MacDonald vs. Jake Ellenberger
Der Co-Hauptkampf trägt ebenfalls eine große Bedeutung mit sich -  mit Rory MacDonald und Jake Ellenberger hat man zwei der letzten, etablierten Elite-Weltergewichtler gegeneinander angesetzt, die noch nicht um den Titel gekämpft haben. Neben einem spannenden Kampf zwischen zwei gefährlichen, jungen und motivierten Kämpfern werden sich einige Lücken in der näheren Zukunft der Weltergewichtsklasse schließen. Jake „The Juggernaut“ Ellenberger (29-6) jagt seit Jahren seiner langersehnten Titelchance entgegen, während Rory „Ares“ MacDonald (14-1) sich in einem etwas ungewöhnlichen Vakuum bewegt – als Trainingspartner Georges St.-Pierres wird er nach eigener Aussage nicht gegen seinen Mentor antreten, mit jedem weiteren Sieg schließt sich allerdings das Fenster der noch offenstehenden Möglichkeiten.

MacDonald repräsentiert den Typus des MMA-Kämpfers, der sein Training in den gemischten Kampfkünsten begonnen hat, und nicht aus einer der traditionellen Kampfsportarten zum MMA gewechselt ist, und das wird in seinen Kämpfen regelmäßig sichtbar: MacDonald zeigt keine klaren Schwächen, sowohl im Stand als auch am Boden, am Käfigzaun und in den Übergängen ist „Ares“ sicher, selbstbewusst und zerstörerisch, was in der UFC bisher Mike Pyle, Nate Diaz, Mike Guymon, Che Mills und zuletzt UFC-Legende BJ Penn erfahren durften. So effizient und inspiriert diese Erfolge aber auch sein mögen, der unanfechtbare Durchbruch-Sieg war bisher noch nicht dabei – Ellenberger könnte dieser Durchbruch sein, der die Kritiker (vorerst) zum Schweigen bringt. Die Liste der Erfolge des „Juggernauts“ ist mit Mike Pyle, Carlos Eduardo Rocha, Jake Shields, Diego Sanchez, Nate Marquardt u.A. länger und beeindruckender als die seines Gegners, auf der anderen Seite hat der „Juggernaut“ aber im Laufe seiner Karriere einige Schwächen offenbart, die MacDonald ausnutzen könnte. Wenn er es vermeiden kann, wie gegen Mills an der Käfigwand gestellt zu werden und in den ersten Minuten den Bomben aus Ellenbergers Dynamitfäusten entgeht, könnte „Ares“ Vorteile aus Ellenbergers Wildheit und seiner ab und zu fragwürdigen Kondition ziehen und dem gelernten Ringer seinen Willen aufzwingen. Darüber hinaus hat MacDonald neben seiner Effizienz vor allem Konsistenz und einen stets ruhigen und berechnenden Kopf gezeigt - Ellenberger dagegen kann in mehreren Versionen auflaufen, von denen die falsche ihm am Samstag den Kampf kosten könnte. Letztendlich haben beide Kämpfer Mittel und Wege, um den jeweils anderen auszuschalten, was die Kollision der beiden am Wochenende nur noch faszinierender macht.

Robbie Lawler vs. Bobby Voelker (Fotos: Zuffa LLC)

Robbie Lawler vs. Bobby Voelker
Ebenfalls im Weltergewicht werden zwei wilde Standkämpfer aufeinandertreffen, die an zwei unterschiedlichen Punkten ihrer Karrieren stehen. Für Robbie „Ruthless“ Lawler (20-9-0(1)) ist dieser Kampf Teil eines langersehnten Karriere-Comebacks, das im Februar dieses Jahres mit einem unerwarteten Erstrundenknockout gegen Josh Koscheck begann, nachdem der Veteran bei Strikeforce zuletzt nur eine Negativbilanz vorweisen konnte.

Für Bobby „Vicious“ Voelker (24-9) ist dieser Kampf der zweite in der UFC und gleichzeitig eine immense Chance. Im März debütierte der Strikeforce-Veteran gegen Patrick Coté und musste nach drei spektakulären und vor allem knappen Runden eine umstrittene Punktentscheidung abgeben.
Aus diesem Grund wird der kommende Samstag für Voelker ein Abend sein, an dem sich der weitere Verlauf seiner Karriere entscheiden wird. Eine weitere Niederlage wäre offensichtlich ein herber Rückschlag, nach dem er sich durchaus vor der Tür wiederfinden könnte oder zumindest in die Bedeutungslosigkeit der weit offenen Weltergewichtsklasse abrutschen würde. Sollte er dagegen im nationalen Fernsehen einen hochkarätigen, namhaften Kämpfer wie Lawler besiegen können, würde seine Karriere die entgegengesetzte Richtung einschlagen, und Voelker könnte in seinem nächsten Kampf einen noch bekannteren Namen vor die Fäuste bekommen.

Liz Carmouche vs. Jessica Andrade (Fotos: Zuffa LLC)

Liz Carmouche vs. Jessica Andrade
Einer der beiden Frauenkämpfe des Abends wird auf dem Hauptprogramm gezeigt – Liz „Girl-Rilla“ Carmouche (8-3) wird in ihrem zweiten UFC-Kampf auf Jessica Andrade (9-2) treffen.
Im Februar dieses Jahres schrieb Carmouche gleich doppelt UFC-Geschichte: Zum einen war sie die erste Sportlerin, die sich in der UFC jemals als homosexuell geoutet hat, zum anderen bestritt sie gegen Ronda Rousey den ersten Frauenkampf überhaupt im weltbekannten Octagon. Niemand gab Carmouche im Vorfeld von UFC 157 auch nur den Hauch einer Chance, Rousey zu schlagen, und am Ende des Tages endete Carmouches Titelchance tatsächlich in einer Erstrundenniederlage durch Rouseys patentierten Armbar. In den beinahe fünf Minuten dieses Kampfes passierte allerdings weit mehr, als es die Statistik vermuten lassen würde – Carmouche hielt entschlossen allen Angriffen stand und konnte Rousey beinahe per Rear Naked Choke zur Aufgabe zwingen, bevor die Championesse schließlich doch noch ihre Lieblingstechnik an Carmouche anbringen konnte. Den Respekt der MMA-Gemeinde hat Carmouche seit diesem Abend aber sicher, und am Wochenende bekommt sie die Chance, ihren neugewonnenen Ruf mit ihrem ersten UFC-Sieg zu untermauern.

Einfach wird dieses Vorhaben allerdings nicht, denn obwohl mit Miesha Tate ihre ursprünglich geplante Gegnerin absagen musste, wurde Carmouche mit Jessica „Bate Estaca“ Andrade (9-2) kein Fallobst vorgesetzt. Die 21-Jährige Brasilianerin hat jeden ihrer neun Siege vorzeitig eingefahren und wird sich diese riesige Chance im nationalen Fernsehen nicht entgehen lassen wollen.

Vorprogramm:
Das Vorprogramm in Seattle wurde in den letzten Wochen hart von verletzungsbedingten Absagen getroffen – mehrere Kämpfe mussten umgestellt und eine Ansetzung zwischen Matt Mitrione und Brendan Schaub gleich ganz abgesagt werden.

Einige interessante Kämpfe sind aber dennoch übrig geblieben, so zum Beispiel der zwischen Michael „Maverick“ Chiesa (9-0) und Jorge „“ Masvidal (24-7). Die beiden Leichtgewichtler hatten zuletzt einigen Erfolg, Chiesa ging als Underdog in die 15. „Ultimate Fighter“-Staffel, besiegte aber einen Gegner nach dem anderen und gewann schließlich auch das Finale. Seitdem hat der Grappling-Spezialist zwar nur ein Mal gekämpft, konnte dabei aber Anton Kuivanen in Runde zwei beeindruckend durch Aufgabe bezwingen. Masvidal dagegen ist ein langjähriger Strikeforce- und Bellator-Veteran, der immer wieder gute Kämpfe liefert, allerdings nie eine imposante Siegesserie zustande bringen konnte. Zuletzt konnte er Tim Means in seinem UFC-Debüt nach Punkten schlagen und damit ein gelungenes Debüt feiern.

Means (18-4-1) wird ebenfalls in Seattle antreten – in der Key Arena trifft er auf Danny Castillo (15-5) in einem Kampf, für den er kurzfristig eingesprungen ist, nachdem Bobby Green verletzungsbedingt absagen musste. Nach seiner Niederlage gegen Masvidal steht Means an diesem Wochenende also unter großem Druck, denn eine zweite Niederlage in Folge kann er sich trotz zweier Siege in seiner bisherigen UFC-Laufbahn nicht leisten. Danny Castillo geht es ähnlich – der gelernte Ringer hat zwar seinen letzten Kampf gewonnen und kann eine respektable Bilanz von 5-2 im Octagon vorweisen, bis auf einen sind allerdings alle dieser Siege über die Distanz gegangen, einen großen Namen hat Castillo daher nicht.

Zuvor könnte ein Feuerwerk zünden, wenn, ebenfalls im Leichtgewicht, Mac Danzig (21-10-1) und Melvin „The Young Assassin“ Guillard (30-12-2) aufeinandertreffen. Beide stehen nach Niederlagen in ihren jeweils letzten Kämpfen stark unter Druck, besonders aber Guillard, der lediglich einen seiner letzten fünf Kämpfe für sich entscheiden konnte. An der Motivation zumindest sollte dieser Kampf für ihn nicht verloren gehen, denn nach zwei Gym-Wechseln in der jüngeren Vergangenheit und der schieren Menge an Kritik, die er regelmäßig einstecken muss, hat Guillard bereits versprochen, Danzig am Samstag auszuknocken.

Auch der viertletzte Kampf des Vorprogramms wird im Gewichtslimit bis 70 Kilo ausgetragen – Yves „Thugjitsu Master“ Edwards (42-19-1) und Daron „Detroit Superstar“ Cruickshank (12-3) haben ihren jeweils letzten Kampf verloren, konnten davor aber überzeugen und sind darüber hinaus selten in langweiligen Kämpfen zu finden, was diesen Kampf zu einem frühen Kandidaten für den Kampf des Abends machen. Edwards wurde im Dezember 2012 der erste Kämpfer, der den notorisch zähen Jeremy Stephens ausknocken konnte, nachdem auf der gleichen Veranstaltung Cruickshank seinen Gegner minutenlang im Stand dominierte, bis er ihn in der zweiten Runde per Headkick auf die Matte schickte.

Ebenfalls in Seattle wird es zu einem potentiell spektakulären Duell im Mittelgewicht kommen. Ed „Short Fuse“ Herman (20-9-0(1)) wird auf Trevor „Hot Sauce“ Smith (10-3) treffen und scheint auf den ersten Blick prädestiniert zu sein, Smith imposant und vorzeitig zu besiegen. Herman ist ein langjähriger UFC-Veteran, der nach einer langen Verletzungspause im Frühsommer 2011 zunächst mit einem T.K.o.-Sieg gegen Tim Credeur zurück, bevor er sich mit Aufgabesiegen gegen Kyle Noke und Clifford Starks an den Rand der Top 10 bewegte. Auf einen wenig spektakulärer Kampf gegen Jake Shields, den er nach Punkten verlor und Anfang dieses Jahres eine Aufgabeniederlage gegen Ronaldo Souza. Gegen Shields und Souza zu verlieren, ist sicherlich keine Schande, trotzdem sollte Herman gegen Smith lieber wieder gewinnen, wenn er nicht für den Rest der Karriere auf den Facebook-Vorkämpfen verbringen will, und der Statistik nach wird er hier einen möglicherweise spektakulären Erfolg einfahren. Smith ist einer dieser Kämpfer, der Durchschnittskämpfer für gewöhnlich via (T.)K.o. oder Aufgabe besiegt und gegen hochkarätigere Kontrahenten selbst dieses Schicksal erleidet. Ein Blick auf Hermans Resümee lässt demnach nur einen Kampfausgang zu, aber bekanntlich ist in diesem Sport ja nichts sicher…

Den ersten Kampf auf dem in Deutschland via ufc.tv übertragenen Teil des Vorprogramms wird ein Frauenkampf sein: Julie “Fireball“ Kedzie (16-11) und Germaine „The Iron Lady“ de Randamie (3-2) sind beide Strikeforce-Veteranen. Kedzie geht offensichtlich als Favoritin in diesen Kampf, neben dem quantitativen Erfahrungsvorteil hat sie auch qualitativ gegen die besseren Kontrahentinnen gekämpft, u.a. kann sie Kämpfe gegen Alexis Davis, Gina Carano und Miesha Tate vorweisen. Die Holländerin de Randamie dagegen hat erst fünf professionelle Kämpfe auf dem Buckel, wird gegen Kedzie aber einen Größenvorteil von satten 15 Zentimetern genießen können.

Zwei Kämpfe werden am Samstag via Facebook übertragen: Erneut im Leichtgewicht wird mit Aaron Riley (30-13-1) ein langjähriger Veteran ins Octagon zurückkehren, der dort seit UFC 135 im September 2011 nicht mehr zu sehen war. Damals brach Tony Ferguson Rileys Kiefer und zwang ihn damit zum Aufgeben. Seitdem war Riley mit seiner Rehabilitation beschäftigt, die kompliziert war, da er sich im früheren Verlauf seiner Karriere bereits mehrfach den Kiefer gebrochen hatte. Beinahe zwei Jahre nach seinem letzten Kampf und über drei Jahre nach seinem letzten Sieg wird Riley nun also wieder in der UFC zu sehen sein du auf Justin Salas (10-4) treffen, der sich mit einem Sieg gegen den ansonsten unbesiegten Bruder von Jake Ellenberger, Joe, einen Platz in der UFC erkämpfte und dort im Februar 2012 mit einem Punktsieg gegen Anton Kuivanen debütierte. Einige Monate später wurde er allerdings von Tim Means in einer knappen Minute überrollt und war seitdem nicht mehr aktiv zu sehen.

Eröffnet wird der Abend mit einem Kracher im Bantamgewicht – John „Prince“ Albert (7-4) hat zwar seine letzten drei Kämpfe vorzeitig verloren, konnte dabei aber immer für reichlich Action sorgen und hat sich damit eine vierte und höchstwahrscheinlich letzte Chance gesichert. Die hat auch Yaotzin Meza (19-8) vor sich, der eine ausgewogene Mischung aus (T.)K.o.-, Aufgabe- und Punktsiegen vorweisen kann und daher im Dezember 2012 kurzfristig gegen Chad Mendes einspringen durfte. Diesen Kampf verlor er allerdings nach etwa einer Minute durch K.o., weshalb er gegen Albert tunlichst gewinnen sollte.



Anbei das gesamte Programm:


UFC on Fox 8 – Johnson vs. Moraga
Samstag, 27. Juli 2013
Key Arena in Seattle, Washington, USA

Weltmeisterschaft im Fliegengewicht (ufc.tv):
Demetrious Johnson (c) vs. John Moraga

Hauptprogramm (ufc.tv):
Rory MacDonald vs. Jake Ellenberger
Robbie Lawler vs. Bobby Voelker
Liz Carmouche vs. Jessica Andrade

Vorprogramm (ufc.tv):
Michael Chiesa vs. Jorge Masvidal
Danny Castillo vs. Tim Means
Mac Danzig vs. Melvin Guillard
Yves Edwards vs. Daron Cruickshank
Ed Herman vs. Trevor Smith
Julie Kedzie vs. Germaine de Randamie

Vorprogramm (Facebook):
Aaron Riley vs. Justin Salas
John Albert vs. Yotzin Meza