Grappling

„Wir möchten keine Judokas von ihrem Sport abwerben“

Foto: BJJB

Der BJJ Bund Deutschland gab bekannt, dass man im Bereich der Kinder und Jugendlichen jetzt enger und intensiver mit dem Deutschen Judo Bund zusammenarbeiten wird.

Der Vize-Präsident des BJJB, Michael Strack, meldete den Pakt via Facebook als geschlossen: „Die Zusammenarbeit zwischen dem BJJBD e.V. und dem Deutschen Judo Bund ist erfreulicherweise intensiver geworden. Das bietet interessierten Judokas (Kindern und Jugendlichen) die Möglichkeit, auch bei den zahlreichen BJJ-Kämpfen ihr Können unter Beweis zu stellen. Beide Sportarten sind artverwandt und ähneln sich in vielen Bereichen. Beim BJJ wird dem Bodenkampf mehr Bedeutung beigemessen und beim Kampf im Stand sind etliche weitere Techniken erlaubt.

In der Vergangenheit haben schon einige Judokas an BJJ-Wettkämpfen teilgenommen und sich dort gut behaupten können. Beide Seiten – Judo und BJJ – können voneinander profitieren und lernen. Für interessierte Vereine bieten wir gerne Kampfvorbereitungslehrgänge und Schulungen an, um Trainer und Judokas mit den Regeln vertraut zu machen.

Es ist uns wichtig, dass wir nicht Judokas von ihrem Sport abwerben möchten. Wir möchten ihnen die Möglichkeit geben, mehr Kämpfe zu bestreiten und ihr breitgefächertes Können in der Kampfpraxis zu verbessern. Ein freundschaftliches Miteinander in diesen beiden attraktiven Sportarten liegt uns am Herzen.“

Abzuwarten ist, ob sich diese Zusammenarbeit auch auf die Erwachsenen ausweiten wird.