Grappling

Wieth, Janssen und Buschkamp: Die drei Musketiere auf der Matte

Foto: Thomas Buschkamp

Die Vorbereitungen auf die kommenden großen Turniere laufen auf Hochtouren. Die deutschen Grappling- und BJJ-Athleten rüsten sich für die Saison. Neben dem normalen Schul- und Vereinsbetrieb werden auch viele Trainingslager abgehalten. In München gab es jetzt so ein Treffen. In die Schule von Johannes Wieth, dem deutschen Mister Mundial, kamen unter anderen mit Super-Grappler Malte Janssen und Thomas Buschkamp zwei weitere Hochkaräter.

Das Team Sanefighting in München wird gern besucht, um weiter an den eigenen Stärken und Schwächen zu arbeiten. Johannes Wieth begrüßt solche Treffen. Mit Janssen und Buschkamp kamen zwei Spitzenkämpfer zum Wochenendcamp. Dazu Johannes Wieth: „Thomas und ich haben uns schon einige Male auf Turnieren oder Sparringstreffen über ein kleines Wochenendcamp unterhalten. Zuletzt in Lissabon haben wir dann endlich Nägel mit Köpfen gemacht und uns auf dieses Wochenende geeinigt. Thomas ist für vier Tage bei uns in München bei Sanefighting, um sich mit uns auszutauschen und ein straffes Trainingsprogramm durchzuziehen.

Wir werden in den vier Tagen ca. 16 Std. auf der Matte sein und das machen, was wir alle am liebsten tun. Das dann noch Malte und einige meiner besten Jungs dabei sind ist natürlich genial. Zwei so gute Grappler bei mir im Gym zu haben ist für mich priceless. Es tut gut unter gleichgesinnten Freaks zu sein und sich gegenseitig aus der Komfortzone zu pushen. Wir werden daraus sicher eine Regelmäßigkeit machen, darüber bin ich sehr glücklich.“

Auch Thomas Buschkamp sah man die Freude an: „Ich bin mega froh, hier so endkrasse (Münchner Slang;) Trainingspartner wie Johannes und den Malte zu haben. Das Interessante an diesem Treffen ist sicherlich auch, dass wir uns stiltechnisch gesehen total voneinander unterscheiden. Durch unser Training ermöglichen wir uns einen anderen Blickwinkel und schauen somit über den Tellerrand. Für die Zukunft haben wir schon weitere Treffen geplant.

Unser Fokus liegt ganz klar auf einem guten und harten Training getreu dem Motto "Iron sharpens Iron". Der Spaß kommt bei dem ganzen Trainieren natürlich auch nie zu kurz.“

Die Vorgehensweise, dass sich Spitzenkämpfer einige Tage zum gemeinsamen Training verabreden ist nicht neu, aber immens wichtig, um sich weiter zu entwickeln.