Grappling

Ringer Europameisterschaften in Dortmund

Nina Hemmer unterlag im kleinen Finale um Bronze der Rumänin Cristina Croitoru nach großem Kampf. (Foto via Jörg Richter).

Verletzungen und Niederlagen, so einfach lässt sich der erste Tag der deutschen Frauen bei den Ringer-Europameisterschaften zusammenfassen. Das waren zumindest die Gründe dafür, dass es zum großen Wurf noch nicht gereicht hat.

Verletzungen:
Die bereits im Vorfeld angeschlagene Schulter vom Leichtgewicht (unter 51 Kilo) Alexandra Engelhardt, wurde ihr zum Verhängnis. Die EM-Dritte des vergangenen Jahres musste bei der heimischen EM ihrer Schulter Tribut zollen und verletzt aufgeben. Dabei hatte die für den KSG Ludwigsfelde startende Deutsche berechtigte Hoffnungen auf eine der begehrten Medaillen: „Es ist wirklich traurig, dass sie so vor den vielen deutschen Fans aufgeben musste“, ärgerte sich Frauen-Bundestrainer Jörg Helmdach Jörg Richter vom DJB, während die Ringerin mit Tränen in den Augen die weiteren Kämpfe auf dem Monitor im Aufwärmraum ansehen musste.

Niederlagen:
Christiane Knittel (55 kg/ASV Freiburg) startete ebenfalls mit einem Sieg in die Titelkämpfe, mit Indre Bubelyte (Litauen) hatte die frischgebackene Deutsche Meisterin wenig Mühe. Nach einer Niederlage im Achtelfinale gegen Ludmila Cristea (Moldawien), musste die Südbadenerin warten, ob diese Kontrahentin das Finale erreicht. Cristea blieb siegreich und Christiane Knittel konnte in der Hoffnungsrunde weiterkämpfen. Dort unterlag sie jedoch Maria Prevolaraki (Griechenland) und schied damit auf dem 10. Rang ihrer Gewichtsklasse aus.

Doch auch Nina Hemmer schaffte eine Medaille, sie überraschte zwar mit unbändigem Kampfgeist und schönen Techniken. Aber im Achtelfinale verlor sie gegen Khrystyna Daranutsa. Trotzdem ging es für sie noch um Bronze. Dort traf die Deutsche Meisterin auf Cristina Croitoru (Rumänien), die alle Fehler der jungen, deutschen Ringerin ausnutzte und recht klar gewann.