Grappling

„Meistens brauche ich den ersten Kampf zum wach werden.“

Foto: Grapplers Paradise

Holger „Pinky“ Deimann, von der Luta Livre Akademie Dortmund, erkämpfte sich bei Tap or Snap 8 Rang drei. Im Halbfinale gegen Stefan Heber war diesmal Endstation. Deimann nutzte Tap or Snap aber auch als eine Art Vorbereitung. Denn Mitte April stehen die deutschen Einzelmeisterschaften der Deutschen Grappling Liga in Köln auf der FIBO an. Hier möchte Deimann weit kommen. Einen Monat später geht es in Witten mit den Mannschaftsmeisterschaften der DGL weiter. Also noch eine Menge Arbeit!

Groundandpound.de: Holger, wie ist es in den Kämpfen gelaufen?
Holger "Pinky" Deimann: Naja, die Kämpfe sind nicht so gelaufen, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich habe nicht richtig in mein Spiel gefunden und hatte das Gefühl, dass ich mich selbst auf zwei, drei Techniken limitiert habe. Meistens brauche ich den ersten Kampf zum wach werden. Als ich den Kampf um den dritten Platz knapp nach Punkten gewonnen habe und im ersten Kampf der offenen Klasse langsam in meinen Trott kam, haben mich leider Kniebeschwerden, welche ich mir wahrscheinlich im ersten Kampf zugezogen habe, aus dem Turnier genommen. Schade.

Woran lag es, dass es am Ende nicht für Platz eins langte?
Gute Frage. Als es um den Einzug ins Finale ging, musste ich gegen Stefan Heber kämpfen, der in diesem Kampf einfach der bessere war und auch im Nachhinein das Turnier in der Gewichtsklasse gewonnen hat. Hier nochmal Glückwunsch von meiner Seite aus.

Wie war dein Gesamteindruck vom Turnier?
Das Turnier war wie immer super organisiert. Thomas und sein Team machen hier immer einen sehr guten Job und werden von Jahr zu Jahr besser. Die Absperrung vor der Matte dieses Jahr war gut und auch, dass es schon Advanced-Kämpfe von Anfang des Turniers an gab, war eine gute Sache. Da merkt man, dass sich die Organisatoren wirklich Gedanken machen und auch Kritik zu Herzen nehmen. Weiter so!

Was kommt jetzt für dich als nächstes?
Für mich kommt als nächstes die DGL Einzelmeisterschaft auf der FIBO. Dann möchte ich zusehen, dass sich mein Team nun auch verstärkt ins Turniergeschehen einmischt.

Vielen Dank, der letzte Satz gehört dir!
Der letzte Satz ist ja immer von Dankessagungen gespickt. Ich möchte hier auch keine Ausnahme machen. Ich möchte euch danken, ihr macht mit GnP einen guten Job, der sehr dazu beiträgt, unseren Sport immer populärer zu machen. Für meine persönliche Entwicklung im Grappling danke ich besonders Andreas "Andyconda" Schmidt und Thomas "Gong Fu" Holtmann. Wem ich auch mal danken möchte ist Angelo Batista von "World of Fight", für das Trainingsequipment.