Grappling

Judo-Weltmeisterschaft in Tokio

Der deutsche Olympiasieger Ole Bischof ist einer der Stars in Tokio. (Foto via www.1asport.de)

Der deutsche Olympiasieger Ole Bischof steht an der Spitze des 18-köpfigen Aufgebots des Deutschen Judo-Bundes (DJB) für die WM in Tokio (9. bis 13. September). Der DJB gab die Mannschaft für die Titelkämpfe im Judo-Mutterland unmittelbar im Anschluss an den Europacup am Wochenende in Hamburg bekannt. Mit Andreas Tölzer, Christopher Völk, Claudia Malzahn und Franziska Konitz treten auch vier deutsche Europacup-Sieger die Reise nach Fernost an.

Auf den Mönchengladbacher Tölzer wartet ebenso wie auf Robert Zimmermann (Potsdam) ein Doppelstart. Die beiden "schweren Jungs" kämpfen sowohl in der Klasse über 100 kg als auch in der offenen Gewichtsklasse (Open). Bei der WM 2009 hatte der DJB durch Romy Tarangul, Heide Wollert, Malzahn und Bischof, der auf einen Start in Hamburg verzichtet hatte, vier Medaillen gewonnen. Das Quartett ist auch in Japan im Einsatz.

Vor allem bei den Männern, bei denen neben Bischof nur fünf weitere deutsche Athleten am Start sein werden, ist das Aufgebot stark ausgedünnt. Dagegen sind die deutschen Frauen in allen Gewichtsklassen vertreten, im Leicht- und Schwergewicht kommt aber jeweils nur eine deutsche Mattenkämpferin zum WM-Einsatz.