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Judo-EM 2010 in Wien

Die Medaillengewinner des ÖJV

Gestern fand die Judo-Europameisterschaft 2010 nach vier Tagen ihren Abschluss in Wien. Zum dritten Mal wurde die Österreichische Landeshauptstadt nach 1959 und 1980 zum Zentrum der Judo-Fangemeinde. Insgesamt wurden etwa 8000 Karten für den Event verkauft, womit man unter den Erwartungen lag. Dennoch kann man durchaus ein positives Fazit aus den vier Tagen ziehen, denn mehr Aufmerksamkeit, vor allem durch den Besuch des russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin, gab es selten für eine EM im Judo.

Der Deutsche Judo-Bund (DJB) verlieb in den ersten beiden Tagen ohne Medaillen. Am dritten Tag retteten die Schwergewichtler Benjamin Behrla und Andreas Tölzer die Ehre des deutschen Teams und bescherten dem DJB zwei Bronzemedaillen. Bei den Teambewerben am letzten Veranstaltungstag, war Deutschland nicht mehr vertreten.

Österreichische Athleten konnten sich bei der Europameisterschaft drei Medaillen sichern. Der Österreichische Judoverband (ÖJV) räumte bereits am ersten Tag, mit Silber von Sabrina Filzmoser und Ludwig Paischer, sowie Bronze von Andreas Mitterfellner, dreimal das begehrte Edelmetall ab. In den darauf folgenden Tagen gab es jedoch außer einem fünften Platz von Max Schirnhofer nichts mehr für das Veranstaltungsland zu holen.