Allgemein

Judo-Bundesliga der Frauen

Foto via www.ujkc.de

Es ist das Ende einer Ära: Nach dem Gewinn von drei Meistertiteln zieht der UJKC Potsdam seine Frauen-Mannschaft nach zwölf erfolgreichen Jahren aus der Judo-Bundesliga zurück. Die Potsdamer mussten in den vergangenen Jahren viele teure Judokas aus dem Ausland unter Vertrag nehmen, um in der Liga mitzuhalten. Zudem mangele es derzeit an eigenen talentierten Nachwuchskämpferinnen.

Der Verein der ersten deutschen Judo-Olympiasiegerin Yvonne Bönisch war 2005 Vize-Europameister der Vereinsmannschaften. Bönisch selbst hatte zuletzt erfolgreich als Trainerin beim UJKC gearbeitet. Seit 2002 waren die Kämpferinnen des Universitäts-Judo- und Kampfsportclubs immer unter den besten sechs deutschen Teams. Zwischen 2003 und 2009 standen sie sechsmal im Endkampf, gewannen dreimal den Titel.

Wohin die einzelen Athletinnen nun gehen werden, ist noch nicht klar. Sicher ist nur, dass viele Bundesliga-Vereine schnellstmöglich handeln müssen, um ein "Schnäppchen" abzubekommen.

Der UJKC will sich ab 2011 auf seine Bundesliga-Männermannschaft konzentrieren.