Grappling

Sambo-Weltmeisterschaft

Martin Vath (Foto: Sambo World Championships)

Am vergangenen Wochenende wurden im Weißrussischen Minsk die Sambo Weltmeisterschaften ausgetragen. 64 Nationen waren dieses Jahr auf der Matte und stellten mit Ihren Nationalteams die jeweils Besten Ihres Landes zusammen. Auch die deutsche Equipe schickte ihr Athleten nach Weißrussland. Mit Martin Vath (Tauberbischofsheim) -90kg Combat Sambo, Alex Ananaev -74kg  (Plauen) im Combat Sambo, Juri Kossizyn - 74kg Sport Sambo (Bad Kissingen), Sergej Gabert -82kg Combat Sambo (Wiesbaden) und Björn Bachmann -100kg Sport Sambo (Leipzig).

In der -74kg Klasse bekam es im Combat Sambo Ananaev mit einem starken Kämpfer aus Turkmenistan zu tun. Der Judoka Ananaev konnte gleich zu Beginn mit einem schönen Schulterwurf punkten, aber sein Gegner konterte blitzschnell mit einem Armhebel, aus dem es kein Entrinnen mehr gab. Das war es dann für Ananaev.

Mit Juri Kossizyn und Sergej Gabert gingen zwei weitere Athleten auf die Matte. Kossizyn kämpfte im Sport Sambo gegen den aktuellen Mongolischen Champion. Kossizyn selbst ist mehrfacher Deutscher- und Vize-Europameister. Doch der Mongole ließ ihm durch seine Würfe wenig Chancen und konnte den Kampf mit Punkten gewinnen.

Auch Gabert hatte das Glück nicht auf seiner Seite. Während er seinen ersten Kampf noch gewinnen konnte, war der nächste Gegner sein letzter. Einziger Trost: Sein Gegner wurde in seiner Gewichtsklasse Weltmeister.

Die letzten deutschen Athleten waren Vath im Combat Sambo und Björn Bachmann im Sport Sambo.
Björn Bachmann ist ein ehemaliger Bundesliga-Judoka, er kämpfte im Sport Sambo bis 100kg und gewann zunächst seine beiden ersten Runden, musste sich aber gegen seinen georgischen Gegner nach einem Gleichstand per Entscheidung geschlagen geben.

Martin Vath kämpfte sich bis zum Viertelfinale vor und war unter den letzten Acht. Im Viertelfinale ging es dann gegen den starken Aliaksandr Varanovich aus dem Gastgeberland Weißrussland.

Vath konnte zunächst mit starkem Kickboxen den Weißrussischen Champion Aliaksandr Varanovich in Verlegenheit bringen. Auch im Griffkampf konnte Vath mit starken Kniestößen zum Kopf punkten. Doch plötzlich setzte Aliaksandr Varanovich einen schönen Schulterwurf an und konnte sich somit wertvolle Punkte sichern, welche auch zum Sieg reichten.