Grappling

Grappling bei Kiru – The Contenders 6

Fotos: Mario Stapel und Stefan Larisch

Am 20. Oktober findet die sechste „Contenders“-Veranstaltung von Kiru statt. Neben zahlreichen MMA-Kämpfen (GnP berichtete) erwartet das Publikum auch ein Grappling-Superkampf. Mit dem Kampf Mario Stapel gegen Stefan Larisch steht ein hochklassiger Grappling-Kampf auf der Fightcard des Veranstalters. Beide Athleten haben neben dem MMA-Sport große Erfahrungen mit dem Grappling. Grund genug, mit beiden Athleten vor dem Kampf zu sprechen. Wie ist ihre derzeitige Form?  Welchen Gameplan haben sie? Was kommt danach?

Hallo Mario, wie ist deine derzeitige Form?
Mario Stapel: Na ja, es geht so. Meine Entzündungswerte im Blut waren zu hoch. Das hängt mir jetzt immer noch etwas nach. Schweres Krafttraining oder hartes Konditionstrainings ist zurzeit noch nicht drin. Aber kopfmäßig ist alles super, trainiere sehr viel Jiu-Jitsu und genieße das Leben. 

Und bei dir, Stefan?
Stefan Larisch: Ich bin durch die Vorbereitung auf die DGL momentan gut im Training und freue mich auf den Kampf gegen Mario. Für mich ist das eine gute Gelegenheit, meine Entwicklung der letzten Jahre auf die Probe zu stellen. 2010 war ich zur Vorbereitung auf meinen ersten MMA-Kampf mal bei Mario. Da war er mir im Grappling noch deutlich überlegen. Im Kampf beim Kiru kann ich also sehen, was ich nach den zwei Jahren Training rausholen kann. Wobei Mario ja sicher auch nicht auf der Stelle tritt. Einen speziellen Gameplan habe ich für den Kampf nicht. Er ist ein erfahrener und kompletter Kämpfer, der keine offensichtlichen Schwächen preisgibt. Ich geh also einfach in den Kampf und mach mein Ding.

Wo du es gerade angesprochen hast, Stefan. Wie sieht es bei eurem jeweiligen Gameplan aus?
Stefan Larisch: Ein bisschen Augenmerk liegt vielleicht auf den Punkten. Bei einem Regelwerk mit Zeitlimit gerät man schnell unter Druck, wenn man hinten liegt. Aber ich will das Ganze auch nicht zu taktisch angehen, sondern freu mich einfach auf ein gutes Match.

Mario Stapel: Hahaha. Na klar habe ich das. Aber du verstehst bestimmt, dass ich sie dir heute leider noch nicht verraten kann. Aber natürlich will ich gewinnen. Aber wäre auch kein Beinbruch, wenn es anders kommt. Ähnlich wie letzte Woche. Ich hatte zwar aus Spaß gesagt, dass ich gern Doppelgold holen will, hätte aber nie gedacht, dass es wirklich auch funktioniert. Jetzt, da es doch geklappt hat, ist es natürlich cool, aber mehr auch nicht.

Was kommt für euch nach dem Kampf, was für Projekte stehen an?
Stefan Larisch: Die nächste Station für dieses Jahr ist dann das Subbattle eine Woche nach dem Kiru. Da bewege ich mich ja auf gewohntem Boden. Und ich hoffe natürlich, dass wir es ins Finale der DGL schaffen. Wenn jetzt keiner mehr ausfällt, haben wir das erste Mal alle Klassen besetzt und können noch mal stark angreifen. Da ist auch der Einzug ins Finale drin! Im nächsten Jahr würde ich dann gerne noch mal im MMA starten. Respect.FC ist im April in Köln. Bei einem solchen Event vor der Haustür will ich natürlich dabei sein!

Mario Stapel: MMA-mäßig steht erst mal noch nichts an und ich will mir damit auch Zeit lassen. Nächstes Jahr werde ich wieder ein paar Kämpfe machen, aber zurzeit reizt es mich nicht wirklich. Im Moment schaue ich nur auf die Deutsche BJJ-Meisterschaft im November. Was anderes steht noch nicht an.

Im jeden Fall möchte ich mich schon mal bei meinem Jiu-Jitsu-Trainer Franco Vacirca, meinem Ringer-Trainer Pavel Flink und meinem Team Serious Fighter für das Training bedanken. Außerdem ein fettes Danke an meine Sponsoren www.phantom.de und www.norulesfighter.de.