Grappling

Dustin Poirier vor Grappling-Kampf gegen Gary Tonon

Dustin Poirier (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Dustin Poirier gibt weiterhin alles, um seinen Mitmenschen zu helfen, sogar seine eigene Gesundheit. Hatte er in der Vergangenheit vor allem getragene Gegenstände veräußert und die Einnahmen daraus der Stiftung „The Good Fight“ gespendet, macht er nun einen Grappling-Kampf gegen Gary Tonon, um mit den Einnahmen Mütter in seiner Heimat Lafayette zu unterstützen.

Bei einem Event von SubStars wird sich das UFC-Leichtgewicht gegen Grappling-Größe Garry Tonon beweisen. Die beiden treffen sich am 21. Februar auf der Matte in einem Grappling-Superfight. Auf der Veranstaltung sollen zudem auch Kämpfer im Sumo und Ringen gegeneinander kämpfen, neben Poirier soll mit Bellator-Champion Rafael Lovato ein weiterer erfahrener MMA-Profi auf der Matte stehen und auf Rodrigo „Cyborg“ Abreu treffen.

Poirier hat in der UFC derzeit keinen Kampf anstehen und nutzt die Gelegenheit, sich zu Wohltätigkeitszwecken gegen Tonon zu beweisen. Der 28-jährige Amerikaner ist ein hochdekorierter Grappler mit Siegen bei Metamoris, Polaris oder dem Eddie Bravo Invitational. Tonon gewann im vergangenen Jahr Bronze bei den ADCC-Meisterschaften und holte 2015 die Pan-Amerikanische IBJJF-Meisterschaft ohne Gi.

Tonon, der mittlerweile für ONE auch im MMA-Käfig kämpft, gehört der so genannten „Danaher Death Squad“ an und ist für seine Leg Locks bekannt. Poirier kündigte den Grappling-Kampf bereits auf Twitter mit der Nachricht „Meine armen Beine“ an und antwortete auf spöttische Fan-Kommentare, dass er am 21. Februar seine Tapping-Technik perfektionieren werde.

Poirier wird Teile seiner Gage sowie die kompletten Einnahmen der Tickets und PPV-Käufe, die über ihn verkauft werden, der „The Good Fight“-Stiftung spenden, die er gemeinsam mit seiner Frau Jolie verwaltet.

Von den erzielten Einnahmen soll ein Jahresvorrat an Kindersitzen für ein Frauen- und Kinderkrankenhaus in Poiriers Heimatstadt Lafayette gekauft werden, da dort zahlreiche Mütter nach der Entbindung kein Geld für einen Kindersitz zur Verfügung hatten, um das Neugeborene nach der Entlassung mit nach Hause zu nehmen.

Poirier hatte im vergangenen Jahr nach seinem Kampf gegen Khabib Nurmagomedov mit Spendengeldern einen solarbetriebenen Brunnen und Wasserturm in Uganda gebaut. Nurmagomedov hatte ebenfalls getragene Kleidungsstücke aus dem Kampf versteigert, UFC-Präsident Dana White die dabei erzielte Summe verdoppelt.