Grappling

Dritte Judo-Medaille für Deutschland

Der deutsche Judoka Dimitri Peters gewinnt Bronze vor den Augen Putins. Alle guten Dinge sind drei! Der 28-Jährige aus dem niedersächsischen Rotenburg besiegte in seiner Gewichtsklasse bis 100 Kilogramm im Kampf um Platz drei den Usbeken Ramziddin Sayidov.

Nach Ole Bischoff und Kerstin Thiele holte jetzt der nächste deutsche Judoka ein Edelmetall bei den Olympischen Spielen in London. Nach seinem Medaillencoup kannte Judoka Dimitri Peters auch neben der Matte kein Halten mehr und setzte sich auf die Schultern seines Trainers Detlef Ultsch. Zeuge des Geschehens auf der Matte war der russische Präsident Wladimir Putin, der selbst ein bekennender Judofan und Schwarzgurtträger ist.

Für Peters ging bei den Spielen ein Traum ist in Erfüllung. Peters Sieg im Bronze-Kampf gegen den Usbeken Ramziddin Sayidov bescherte dem Deutschen Judo-Bund die dritte Olympia-Medaille in London und damit einen versöhnlichen Abschluss. Peters selbst ist als Kind aus Sibirien nach Deutschland gekommen und hat hier sein Judo-Handwerk gelernt. Vielleicht war Peters deshalb auch so stark auf der Matte, weil Putin zwischen den Zuschauern saß. Putin zumindest klatschte mächtig Beifall nach Peters Sieg!