Grappling

Die Ringer dürfen weiterhin hoffen

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Ob es ein Sieg wie auf der Matte geben wird, ist auch weiterhin ungewiss. Doch gestern Abend bekamen die Ringer in Sachen Olympia vom IOC einen Punkt zugesprochen. Damit ist zwar der endgültige Sieg noch nicht über die Zeit gerettet, aber die Zeichen stehen gut. Das IOC hat beschlossen, die Traditionssportart zumindest auf die Shortliste für die Olympischen Sommerspiele 2020 zu nehmen. Eine endgültige Entscheidung über Olympia-Verbleib oder das -Aus fällt aber erst Anfang September.

Bis dahin heißt es weiter zu kämpfen und den Punktgewinn nach Hause über die Zeit zu bringen. 106 Tage nach dem vorläufigen Aus durch das Internationale Olympische Komitee hat die IOC-Exekutive die Traditionssportart bei ihrem Kongress in St. Petersburg wieder auf die Liste der möglichen Sportarten für die Olympischen Sommerspiele 2020 gesetzt.

Am 8. September dieses Jahres wird es in Buenos Aires eine endgültige Abstimmung geben. Der Weltverband der Ringer hatte sich dagegen gewehrt und hatte die Gründe für die Streich-Empfehlung des IOC mit Fakten beseitigt. Weltweite massive Proteste machten in den vergangenen Wochen Schlagzeilen. Alle wollten nur eines: Ringen soll und muss Olympisch bleiben. Mit einem umfassenden Reformpaket, Neuwahlen und einer weltweiten PR-Kampagne machte sich der Weltverband FILA auf, neue Wege zu beschreiten. Jetzt wird man weitersehen, den ersten teilerfolg gibt es aber.