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Die Deutsche Grappling Liga geht in die zweite Runde

Nachdem der erste Kampftag der Deutschen Grappling Liga am 20. März erfolgreich in Deutschland Geschichte geschrieben hatte, geht es in der Gruppe Nord am Samstag, den 12. Juni in Hamburg in die zweite Runde. Unklarheiten, die es teilweise am ersten Kampftag gab, sind beseitigt worden. Neben dem „Nord“-Ausrichter Phantom Fighters Hamburg, starten Taifun Luta Livre Düsseldorf, Ruhrpott Lutadores, Berlin Grappling Team, Combat Club Köln-Bonn und Tabellenführer Sparta Essen. Diesmal treffen gleich in der ersten Runde die punktgleichen Berliner auf Spitzenreiter Essen. Das Heimteam aus Hamburg tritt gegen Düsseldorf und die Ruhrpott Lutadores an.

Ligadritter Taifun Luta Livre Düsseldorf starten ihre Kämpfe in Bestbesetzung, dazu Teamchef Armin Eslami: „Wir kommen, um zu gewinnen, denn der olympische Gedanke zählt für uns in dem Fall nicht“, und weiter lobend: „Von der Organisation war es am ersten Kampftag hervorragend.“ Er hatte aber im Nachgang auch einige Kritikpunkte: „Was uns aber missfallen hat, war, dass dort auch „Fremde“ aufgelaufen sind. Da kamen Bundesligaringer oder es starteten welche aus unserem Nachbarland Holland. Das muss nicht sein. Wir wollen schließlich unsere eigenen Talente nach vorn bringen!“ Eslami stellte aber auch gleich noch klar: „Wir haben vor niemanden Angst, kämpfen gegen jeden, es geht nur um das Grundsätzliche, der Fairness.“

Ähnlich sieht dies auch Thomas Holtmann, der Teamchef der Ruhrpott Lutadores: „Es geht hier um die DGL!“ Und weiter: „Wir sind zwar Tabellenletzter nach dem ersten Kampftag, noch ist aber alles drin. Wir werden mit der besten Mannschaft antreten.“ Diesmal kann Holtmann sich zurücklehnen, denn er war mit seinen Ruhrpott Lutadores der Ausrichter am ersten Kampftag.

Das Grappling Team Berlin mit Teamchef Frank Burzynski geht vor dem Kampftag von weit mehr aus: „Wir gehen davon aus, die Liga Nord zu gewinnen!“ und dankt den DGL-Organisatoren: „Letztendlich freut sich unser Team auf den Wettkampf, der Weg ist das Ziel, es wurde Zeit, dass es so etwas in der Art in Deutschland gibt“. Das Berliner Team hat bei den aktiven Grapplern einen großen Vorteil, dazu Frank Burzynski: „Ich habe den Vorteil, aus sechs Clubs und insgesamt 30 guten Sportlern auswählen zu können“, und weiter: „Obwohl es für die Zukunft noch die eine oder andere Auswechslung geben wird oder geben könnte, da einige Grappler, die ich gerne dabei haben wollte, diese Saison wenig Zeit hatten, sehen wir der nächsten schon gespannt entgegen.“ Beim ersten Aufeinandertreffen hatte sein Team nicht nur mit dem Gegnern der Grappling Liga, sondern noch mit einigen anderen Schwierigkeiten zu kämpfen: „Beim ersten Mal hatten wir die Mannschaftsaufstellung noch nicht ganz den Regeln entsprechend angepasst. Die DGL-Regeln fordern eine gewisse Art zu kämpfen, um es für alle spannender zu halten. Unter Berücksichtigung der Kämpfer des gegnerischen Teams und der Regeln muss man das Team vor Ort auswählen. Das hat beim ersten Mal nicht ganz optimal geklappt, aber wir hatten alle Spaß!“

Lesley Herden von Tabellenführer Sparta Essen hat derzeit einige Probleme, sein bestes Team aufzustellen: „Wir sind zwar in Topform und hoffen, dass wir an unsere gute Vorstellung vom ersten Kampftag nahtlos anknüpfen können“, sagt aber auch einschränkend: „Ich muss zugeben, dass wir momentan einige Probleme auf Grund von Verletzungen, Urlaub und sonstiger Termine haben. Es wird mehrfache personelle Veränderungen geben. Aber ich habe absolutes Vertrauen in unsere Kämpfer und mit derartigen Problemen haben sicher auch andere Teams zu kämpfen.“ Und weiter: „Mit den Gegnern aus Berlin und Düsseldorf darf man sich definitiv auf spannende Matches freuen! Jede dieser Mannschaften hat das Potenzial in die Endrunde einzuziehen.“ Doch als Tabellenführer hat er Verbesserungsvorstellungen von seinem Team: „Wir haben versucht, uns besser auf diese Overtime-Regelung einzustellen. Ansonsten sind wir eher beim "Altbewährten" geblieben.“

DGL Nord
1. Runde
Düsseldorf vs. Hamburg
Ruhrpott vs. Köln/Bonn
Berlin vs. Essen

2. Runde
Düsseldorf vs. Essen
Ruhrpott vs. Hamburg
Berlin vs. Köln/Bonn

Wo:
SVP Hamburg
Budozentrum
Carl-Cohn-Str. 39-41

Wann:
Samstag, 12. Juni 2010 - Ab 12 Uhr

In der Gruppe Süd bekommt es am Sonntag, dem 20. Juni Tabellenführer Aschaffenburg gleich in der ersten Runde mit GTT Metzingen zu tun und die punktgleichen Mainzer mit den Stuttgarter Muchachos. Das österreichische Ausrichter Grappling Union Dornbirn trifft auf das Schweizer Team Yogaka Luzern. Ausrichter Grappling Union Dornbirn ist jetzt schon ein wenig unter Zugzwang. Am ersten Kampftag hatten sich die Österreicher nicht richtig durchsetzen können. Am Ende hatte man zwar 21 Punkte erkämpft, dabei aber null Punkte erzielt, was Rang 5 bedeutete. Doch diesmal wird Teamchef Roland Laritz aus dem vollem schöpfen können: „Diesmal sollten wir mit dem kompletten Kader antreten können, was in der ersten Runde nicht der Fall war“, sagt Roland Laritz und weiter: „Natürlich wollen wir uns unseren Fans von unserer besten Seite präsentieren.“ Abschließend sagt Laritz überzeugt und mit gleichzeitiger Kampfansage: „Wir werden alle Kämpfe gewinnen.“ Die Zuschauer können sich also auf spannende Kämpfe einstellen.

DGL Süd
1. Runde
Aschaffenburg vs. Metzingen
Stuttgart vs. Mainz
Luzern vs. Dornbirn

2. Runde
Aschaffenburg vs. Dornbirn
Stuttgart vs. Metzingen
Luzern vs. Mainz

Wo:
Messehalle 2 (Autobahnausfahrt Dornbirn Süd)
in Dornbirn (Vorarlberg), Österreich

Wann:
Sonntag, 20. Juni 2010 - Ab 14 Uhr