Grappling

Deutsche Judoka enttäuscht über eigenes Abschneiden

Die deutschen Judoka sind weiterhin bei den Olympischen Spielen ohne eine Medaille. Denn auch für Miryam Roper und Christopher Völk war schon nach der ersten Runde Endstation in London.

Derzeit laufen die deutschen Judo-Frauen wie Männer bei Olympia den Treppchenplätzen hinterher. Innerhalb von nicht einmal einer Stunde scheiterten sowohl Miryam Roper als auch Christopher Völk am heutigen Tage. Die Leverkusenerin unterlag in der Klasse bis 57 Kilogramm der starken Brasilianerin Rafaela Silva. Der 23-jährige Christopher Völk verlor in der Klasse bis 73 Kilogramm gegen den Mongolen Nyam-Ochir Sainjargal und verabschiedete sich ebenfalls frühzeitig von Olympia.

Alle Hoffnungen liegen jetzt auf dem aktuellen Olympiasieger von 2008, Ole Bischof. Wichtig ist hierbei nur: Kann der 32-Jährige diese zu erdrückende Last auf seinen Schultern stemmen und so vielleicht noch ein versöhnliches Ende in Gang setzen?

Es wird für Bischof nicht einfach werden. Alle Augen sind auf ihn gerichtet, alle Ansprüche dazu aus dem eigenen Lager auch. Morgen wird es sich zeigen, ob Bischof an seine Leistungen anknüpfen kann. Vielleicht wird er wieder soweit kommen, wie vor vier Jahren.