Grappling

„Das Niveau war super hoch“

Foto: Thomas Buschkamp

Am vergangenen Wochenende schnappte sich Thomas Buschkamp den nächsten Titel. Diesmal gewann er bei Grapplers Quest, welches in Amsterdam ausgetragen wurde, seine Gewichtsklasse. Buschkamp kennt seine Stärken und seine Schwächen. An beiden arbeitet er akribisch. Grapplers Quest ist nur eine Zwischenstation für ihn.

Groundandpound,de: Hallo Thomas, herzlichen Glückwunsch zum Turniergewinn. Wie ist dein Resümee?
Thomas Buschkamp: Das Turnier ist super gelaufen, zwar waren die Jungs etwas im Zeitverzug was die Organisation anging, dafür hat aber der Rest gestimmt.

Was lief diesmal besonders gut?
Was gut lief, ist das Drumherum. Meine Vorbereitung hätte nicht besser sein können, danke an Adam Rodewald für die morgendlichen Trainingseinheiten und danke an Shtegu Vrajolie für die Ramadan-Trainingseinheiten um ein Uhr morgens. 

Was mir außerdem noch sehr geholfen hat, war, dass ich ein sehr positives Umfeld vor dem Turnier hatte. So viel Spaß wie ich mit Clifford Edwards hatte, konnte ich gut abschalten (obwohl er in meinem Gegnerpool am nächsten Tag war).

Das Niveau war super hoch und es war definitiv kein Spaziergang im Park.

Du hast jetzt eine kleine Serie mit ersten Plätzen gestartet. Was macht dich so unbesiegbar?
Unbesiegbar ist etwas weit hergeholt, sagen wir es so: schwer besiegbar. Ich habe meine Ziele, bin ehrgeizig und arbeite (sehr) hart dafür und ich hab zwei verrückte Killer-Brüder, die mich jeden Tag auf der Matte auseinander nehmen wollen.

Womit hast du trotzdem noch Schwierigkeiten?
Ich habe dieses Jahr einen Kampf verloren (in England nach Punkten), das Problem war eine schlechte Anreise, Probleme mit dem Hotel und dass ich einen Schüler von mir coachen musste und selber keinen Coach da hatte (ähnliche Problematik und 24 Stunden Schlafentzug in Portugal). Ich will dies nicht als Entschuldigung einwerfen, aber auf dem Level macht so was viel aus, und da ich noch ein ultra verpeilter Typ bin, ist das nicht gerade hilfreich (lacht).

Wie geht es jetzt für dich weiter?
Ich werde Ende des Jahres noch für vier Wochen nach Brasilien fliegen und schauen, was da die Purple Belts in meiner Gewichtsklasse so machen und schauen, ob ich mit den Jungs genauso gut klar komme wie hier in Europa. Wenn sich vorher noch eine schöne Möglichkeit zum Kämpfen ergibt, werde ich sie mir natürlich nicht entgehen lassen!

Vielen Dank. Der letzte Satz gehört wie immer dir!
Ich möchte mich bei Augusto Frota für seine Bemühungen mit mir bedanken sowie ein großer Dank an meinen Sponsor Boxhaus. Peace, Love & JiuJitsu!

Hier ist ein kleiner Video-Blog von dem Turnier von Thomas Buschkamp.