Grappling

Christian De La Roca gewinnt Bolivianische Meisterschaft

Fotos: Christian De La Roca

Seit Juni 2012 ist der deutsch-guatemaltekische PanAms Schwergewicht-Champ Christian De La Roca für Groundandpound.de in New York und Umgebung unterwegs. Von Berufswegen wanderte der Wahl-Hamburger nach New Jersey/New York aus. Der BJJ-Lilagurt trainiert dort regelmäßig in den besten und renommiertesten Grappling- und BJJ-Schulen. Neulichte besuchte De La Roca die Pro Grappling Championships Bolivia. Das Ergebnis: Der neue bolivianische Grappling-Meister kommt aus Deutschland. De La Roca erzählt selbst darüber, und das in drei Sprachen: Deutsch, Englisch und Spanisch.

Eigentlich war ich hier in Bolivien nur im Urlaub... Mein Abikurs von der Deutschen Schule La Paz feierte 20-jähriges Jubiläum und ich wollte alle meine guten alten Freunde wiedersehen. Ich habe natürlich sofort nach ein paar Gyms in La Paz und Santa Cruz gesucht. Übrigens, wer mal glaubt, sehr gutes Kardio zu haben, der soll mal nach La Paz kommen und dort auf 4000 Meter Höhe trainieren.. ich dachte, ich wäre fit.. aber nach fünf Minuten lag ich nur noch in der Ecke.... Die Jungs, die ich dort kennen lernte, haben mich darauf aufmerksam gemacht, dass am 1. Juni die Bolivianischen Meisterschaften in Santa Cruz stattfinden würden.. Das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen.

Die Meisterschaften fanden im Uni Kolliseum der UDI in Santa Cruz de la Sierra statt, nahe der brasilianischen Grenze. Wiegen war um 9 Uhr morgens, dann schickte man die Kämpfer nach Hause oder Relaxen. Die Kämpfe fanden nachmittags statt. Eine gute Variante, fand ich, damit die Kämpfer die Form zurückfinden können, nachdem sie viel Gewicht für die Waage verloren haben. Als ich nachmittags zurückkam, war ich baff! Die Halle war komplett voll und die Stimmung war hervorragend. Da wir hier so nah an Brasilien sind und so viele Brasilianer hierher zum Studieren kommen, sind natürlich ganz viele mit dem Sport vertraut. Die hübschesten Brasilianerinnen und natürlich auch Cruceñas (Bolivianerinnen aus Santa Cruz) liefen überall rum, sehr schwer sich dabei zu konzentrieren.. Mich hat auch beeindruckt, dass hier die Punkte mit modernen TFTs angezeigt und die Namen der Kämpfer, deren Kampfschule und deren Land laut durchgesagt wurden. Das war schon sehr beeindruckend und ein tolles Gefühl. Auch die Zuschauer konnten somit die Kämpfe und das Drama besser verfolgen.

Ich hatte keine Ahnung, was für ein Niveau mich hier erwarten würde und alle meine Freunde waren natürlich auch dabei, also war ich schon ein bisschen nervös. Ich weiß ja aus Guatemala, dass die Lateinamerikaner das, was ihnen an Größe und Gewicht fehlt, an Technik und Biss wieder gut machen. Und so war es dann auch. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass die Brasilianer (ca. 80% der Kämpfer) mit dem Kämpfen allgemein viel ruhiger umgehen. Als ob es ein Teil der Kultur wäre.

Natürlich musste ich als erstes auf den größten und breitesten, einen ehemaligen bolivianischen Judomeister, treffen. Aber der hat sicherlich dasselbe gedacht... Und auf den Fotos sieht er neben mir dann gar nicht mehr so groß aus, hehe! Nachdem er mich am Anfang fast mit einer Hane Goshi (Judo Wurf) durch die Halle schleuderte, habe ich dann doch lieber meine gewöhnliche Godzilla-Guard ziehen-Sweep-Mount-Armbar Prozedur (GGSMA) angewendet. Und es ging dann zu meinem Glück auch gut weiter. Eine weitere Armbar im Viertelfinale gegen einen kompakten Gegner, eine Punktentscheidung im Halbfinale gegen einen Riesenbrasilianer, der mich ziemlich klein aussehen ließ und mich viel Energie kostete, und eine schöne Kneebar aus der Halfguard brachten mir dann den Titel des Bolivianischen Schwergewichtschampiosn! Dazu gab es einen Riesenpokal und 1.000 Bolivianos, was hier mehr als ein normales Monatsgehalt ist! Super!

Aber noch nicht genug, denn in der Open Class gab es 2.000 Bolivianos zu gewinnen, und das lockte natürlich auch die Teilnehmer aus Brasilien; viele von ihnen Schwarzgurte, die keiner kannte oder erkannte, da es ein NoGi-Turnier war. Den ersten Kampf gewann ich durch die gewöhnliche GGSMA-Prozedur gegen mein brasilianisches physisches Ebenbild. Im Viertelfinale war mein Gegner klein, aber er war der Champ seiner Kategorie (bis 80kg). Später fand ich dann heraus, dass er BJJ-Schwarzgurt ist. Sein Name ist Gabriel Siqueira vom Club UDATEAM. Er versuchte ganz schnell einen Armdrag und wollte meinen Rücken, aber ich konnte ihn stoppen. Dadurch sweepte er mich sofort und befand sich dann in meiner Halfguard. So schnell! Aber die Halfguard beherrsche ich Gott sein Dank ein wenig, und nach ein paar Wippversuchen schaffte ich es, meine Hände hinter seiner Hüfte zu schließen und ihn mit einer Kneebar von unten zu erwischen! Tolles Gefühl! Wenige erwarten eine Kneebar aus der Position, umso mehr kommt dann die Submission als totale Überraschung! Und es war mein erster Sieg und vor allem erste Submission gegen einen BJJ-Schwarzgurt!

Im Halbfinale musste ich mich dann einem weiteren BJJ-Schwarzgurt, Fabio Mamédio vom Club BSB-JJ Team, in Verlängerung nach Golden Point (Erster, der einen Punkt macht) geschlagen geben. Ich wurde fast in einer Guillotine erwischt und habe es dann nicht geschafft, seine Halfguard zu passieren oder seinen Rücken aus der Turtle Position zu erwischen. Ein langer, langweiliger Kampf, denn ich war zu groß für ihn und er zu technisch für mich, um ihn zu erwischen. Letztendlich verlor ich durch Golden Point nach ADCC-Regeln, da man nicht den Boden mit dem Rücken oder der Schulter berühren kann, nachdem man Guard gezogen hat. Man muss sitzen bleiben. Mein Gegner, der sicherlich 20 kg weniger als ich wog, verlor dann im Finale gegen einen 20 kg leichteren weiteren BJJ-Schwarzgurt, Anoar de Lima Jenini von Brabo Fight, der wohl auch mal Weltmeister war und seine Kategorie auch gewonnen hatte. Er hat verdient durch Punkte gewonnen und machte Brazilian Jiu-Jitsu alle Ehre, da nicht der Größte und Schwerste gewinnt, sondern der, der die beste Technik hat und den Hebel am besten ausnutzen kann.

Ein tolles Turnier, fantastisch organisiert und eine unvergessliche Erfahrung!

Hier die Ergebnisse und Videolinks:
Bis 60 kg
8 Kämpfer, 7 Kämpfe, Nationaler Meister: Anoar de Lima Jezini vom Klub BRABO FIGHT und Nationaler Vizemeister: Douglas Franco vom Klub IRON
Von 60 bis 70 Kg
26 Kämpfer, 25 Kämpfe, Nationaler Meister: Ronal Tarqui vom Klub GAME FIGHT und Nationaler Vizemeister: Pablo Zampari vom Klub UDATEAM
Von 70 bis 80 kg
20 Kämpfer,19 Kämpfe, Nationaler Meister: Gabriel Siqueira vom Klub UDATEAM und Nationaler Vizemeister: Jonathan Riveiro vom Klub BRAVOS MMA.
Von 80 bis 90 kg
10 Kämpfer, 10 Kämpfe Nationaler Meister: Gabriel Aguilar vom Klub BRABO FIGHT und Nationaler Vizemeister: Carlos Bazán vom Klub ELITE FIGHT.
Über 90 kg
10 Kämpfer, 9 Kämpfe: Nationaler Meister: Christian de la Roca de CLOCK WORK BJJ und Nationaler Vizemeister: Lucas de Oliveira Alves vom Klub CORPO Y MENTE
Absoluto (Open Class)
12 Kämpfer, 12 Kämpfe, Nationaler Meister: Anoar de Lima Jenini vom Klub BRABO FIGTH und Nationaler Vizemeister: FABIO MAMEDIO vom Klub BSB-JJ TEAM

1. Kampf, +90kg (1/8 Finale)

2. Kampf, +90kg (1/4 Finale)

3. Kampf, +90kg (1/2 Finale)

4. Kampf, +90kg (Finale)

5. Kampf, Absolute (1/8 Finale)

6. Kampf, Absolut (1/4 Finale), mein erster Sieg und Submission gegen einen BJJ Schwarzgurt, der aber 40kg weniger wog..

7. Kampf, Absolut (1/2 Finale)

Interview:

In den bolivianischen Nachrichten:



English/Englisch

Professional Bolivian Grappling Championships 2013 in Santa Cruz de la Sierra, Bolivia

Actually I was here in Bolivia having some vacations.. My graduate class from the German School in La Paz was celebrating our 20 year anniversary and I was looking forward to seeing all my friends again. But of course I searched for some gyms in La Paz and Santa Cruz to train. If you think you have good cardio I dare you to come and train in La Paz at 4000m height.. I thought I was fit.. but after 5 Minutes of training I was only lying on the floor.. The guys I met told me that the Bolivian Championships were taking place in Santa Cruz on the 1st of June. And of course I could not ignore that.

The Championship took place in the University Coliseum of the UDI in Santa Cruz de la Sierra, near the Brazilian border. The weigh-in was at 09:00 in the morning and then all fighters were sent home or to rest and the fights were scheduled for the afternoon. A very good way of organizing it, as fighters can then eat, drink and rest after loosing so much weight before. When I came back in the afternoon I was perplexed! The whole place was packed and the atmosphere was great! As we are so close to Brazil and as there are so many Brazilians studying here, of course a lot of people are familiar with the sport. The most beautiful Brazilian and of course also Cruceñas (girls from Santa Cruz) were everywhere. Very hard to concentrate like that.. I was also very impressed because the points of the matches were shown of modern video displays and the names of the fighters, the school and the country they represented were announced on the speakers. That was really impressive and a very nice feeling. The audience could also follow the fights and the drama in a better way like this.

I did not have any clue what level I was going to find here and all my friends were there with me, so I was pretty nervous. I know from Guatemala that Latin-Americans may not be the biggest and heaviest, but they make up for that with technique and aggressiveness. And so it was. But I have the feeling that for Brazilians (near 80% of all the fighters) fighting is a much more relaxed matter. As if it were part of the culture.

Of course I had to meet up in the first match with the biggest and broadest fighter, a former Bolivian Judo Champ. But he probably thought the same thing of me.. And seeing the pictures later, he does not look so big standing next to me, hehe! At the beginning he almost threw me into the audience with a Hane Goshi (Judo throw), so I employed the usual safer tactic of Godzilla guard pull, sweep, mount, armbar procedure (GGSMA). And to my luck everything followed sweet. Another armbar in the quarterfinals against a very compact opponent, a win by points against an enormous Brazilian, next to whom I looked pretty short and who cost me a lot of energy, and a nice kneebar from half-guard in the finals won me the title of Bolivian Heavyweight Champ. Additionally I got an enormous trophy and 1000 Bolivianos, which is here more than a monthly paycheck! Great!!

But not enough, as in the Open Class there was a prize of 2000 Bolivianos. This of course attracted many competitors from Brazil, many of whom were black belts who nobody knew or recognized, as this was a NoGi Championship. The first fight I won with my usual GGSMA procedure against a guy who was my Brazilian mirror reflection. My opponent in the quarterfinals was smaller, but he was Champ in his category (till 80kg). Later I found out that he was also a BJJ black belt. His name is Gabriel Siqueira from the Club UDATEAM. He started quickly with an armdrag as he wanted my back, but I managed to stop him. He used that momentum to sweep me immediately and he found himself in my half-guard. So quick!! But I can do a little bit from the half-guard and after a few rockings back and forth I managed to close my hands behind his hips and get him with a kneebar from below! Great feeling! Few people expect a kneebar from this position and so the submission comes as a complete surprise! And that was my first win and most of all my first submission against a BJJ black belt!

In the semifinals I unfortunately lost to another BJJ black belt, Fabio Mamédio from the Club BSB-JJ Team due to golden point in extra time (first one to make a point). He almost got me in a guillotine, but after getting out of it I could not get past his half-guard or get his back from the turtle position. A long, boring fight, as I was to big for him to get me with something and he was to technical for me to surprise him. At the end I lost by golden point according to ADCC Rules, as you are not allowed to touch the mat with your shoulders or back after pulling guard. You have to keep on sitting. My opponent, who weighed probably 20kg less than me, lost in the finals against another BJJ black belt, who weighed another 20kg less, Anoar de Lima Jenini from BRABO FIGHT, who apparently was World Champion once and also had won his category. He won by points, well-earned and honored the sport of Brazilian Jiujitsu, as not the strongest and heaviest wins, but the one with the best technique and best leverage.

A fantastic tournament, organized in a fantastic manner and an experience I will never forget.


Español/Spanisch

Campeonato Nacional de Sumisión Grappling Profesional 2013 en Santa Cruz de la Sierra, Bolivia

En realidad yo estaba acá en Bolivia sólo de vacaciones.. Mi promoción del Colegio Alemán en La Paz estaba celebrando su vigésimo aniversario y yo quería volver a ver a todos mis viejos amigos. Pero inmediatamente también busque un par de gimnasios para entrenar en La Paz y en Santa Cruz. Por cierto, él que es de la opinión de tener buen cardio, debería venir a entrenar a La Paz a 4000m de altura.. yo pensé que estaba en forma.. pero después de 5 minutos ya solo estaba tirado en la esquina.. Los muchachos que conocí ahí me informaron que el primero de junio se estaría llevando acabo el campeonato boliviano en Santa Cruz.. Y eso obviamente no me lo podía perder.

El campeonato se llevo acabo en el coliseo universitario de la UDI en Santa Cruz de la Sierra, cerca de la frontera con Brasil. El pesaje fue a las 09:00 de la mañana y luego se les pidió a los luchadores volver en la tarde. Esto me pareció una buena variante para recuperar un poco la forma despues de perder peso. Cuando volví en la tarde me quedé sorprendido! El coliseo estaba repleto y la atmósfera era excelente. Como estamos tan cerca de Brasil y hay tantos Brasileros estudiando acá obviamente este deporte es muy popular y conocido. Habia brasileras hermosas y porsupuesto también cruceñas (de Santa Cruz) por todos lados.. Muy difícil así mantener la concentración.. También me impresionó que los puntos de las luchas eran mostrados con modernos monitores y también los nombres, escuelas y paises de procedencia de los luchadores eran anunciados por los altoparlantes. Eso realmente me impresionó y me dejó con una muy buena sensación. De esta manera el público también podía seguir mucho mejor la acción de las luchas y el drama.

Yo no tenia idea que clase de nivel me esperaría acá y como tambien todos mis amigos estaban conmigo, obviamente estaba un poco nervioso. Yo sé de Guatemala, que lo que les falta a los latinos de tamaño y peso, lo compensan con técnica y garra. Y asi fue tambien acá, pero igual tenía yo la sensación que los brasileros (casi 80% de los luchadores) son mucho mas relajados con las luchas en general. Es como parte de la cultura.

Por supuesto me toco el mas grande y mas ancho de todos al principio, un ex campeon de judo Boliviano. Pero probablemente él estaba pensando lo mismo.. Y en las fotos ya no se ve tan grande junto a mi. hehe! Al principio casi me lanza por toda la sala con una Hane Goshi, una tirada de judo, asi que mejor use mi táctica usual de Godzilla de halar guardia, raspar (sweep), montar y armbar (GGSMA). Y tuve suerte ese dia, porque así continuó la cosa. Otra armbar en los cuartos de final contra un brasilero bien compacto, una victoria por puntos contra un brasilero gigante que me sacaba como una cabeza de tamaño y que me costó mucha energía y una hermosa kneebar desde la media guardia me trajeron el título de campeón boliviano de peso pesado. Aparte de eso un gran trofeo y 1000 bolivianos, que son acá más de un salario mensual! Super!

Pero no era suficiente todavía, ya que en la Open Class había 2000 bolivianos para el ganador y eso obviamente atrajo a muchos competidores de Brasil, muchos de ellos cintas negras que nadie conocía o nadie reconocía, ya que se trataba de un torneo NoGI. La primera pelea la gané con el procedimiento usual de GGSMA contra un brasilero igualito a mi de peso y tamaño. En cuartos de final mi contrincante era pequeño, pero era el campeón de su categoría (hasta 80kg). Después me enteré que era un cinta negra en BJJ. Su nombre es Gabriel Siqueira del Club UDATEAM. Intentó inmediátamente un Armdrag para agarrar mi espalda, pero lo logré parar. Pero con eso me logró raspar inmediatamente (dar vuelta e invertir posición) y se encontró en mi Halfguard. Tan veloz!!! Pero por suerte la media guardia la domino un poco y después de un par de intentos de balancearme logre cerrar mis manos detrás de su cadera y someterlo con una Kneebar (llave de rodilla)! Una sensación increible! Pocos esperan una Kneebar desde esta posición y de esta forma la sumisión es una sorpresa total! Y también fue mi primera victoria y primera sumisión contra un cinta negra en BJJ!

En la semifinal perdí lamentablemente contra otro cinta negra en BJJ, Fabio Mamédio del club Equipo BSB-JJ, en el tiempo extra por Golden Point (el primero que haga un punto). Casi me agarra en una guillotina y luego no logré pasar su media guardia o agarrarle la espalda desde la turtle position. Una pelea larga y aburrida, ya que yo era demasiado grande para el para que me someta con algo y el era demasiado técnico para mí para yo poder sorprenderlo con algo. Al final perdí por Golden Point bajo las reglas de ADCC, ya que uno no puede tocar el piso con la espalda o con el hombro después de halar guardia. Uno tiene que quedarse sentado. Mi contrincante, que seguro pesaba 20kg menos que yo, perdió luego en la final contra otro cinta negra en BJJ que pesaba 20kg menos que él, Anoar de Lima Jenini, de Brabo Fight, que aparentemente fue una vez campeón mundial y también había ganado su categoria. Este gano merecidamente por puntos y demostró de nuevo que en brazilian jiujitsu no gana el mas grande y mas pesado, sino que el que tiene la mejor técnica y el que puede usar mejor la palanca.

Un torneo excelente, fantásticamente organizado y una experiencia inolvidable!