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Weil er Kampf gegen Magomedsharipov abgelehnt hat: UFC entlässt Yair Rodriguez

Yair Rodriguez (Foto: Zuffa LLC)

Er zählte zu den größten aufstrebenden Talenten in der UFC und als eines der Aushängeschilder der Organisation bei der Eroberung des mexikanischen MMA-Marktes, jetzt muss sich Yair Rodriguez überraschend einen neuen Arbeitgeber suchen. Wie UFC-Präsident Dana White in einem Interview mit der Los Angeles Times bekanntgab, wurde der 25-Jährige entlassen, da er einen Kampf gegen Zabit Magomedsharipov abgelehnt hat.

Rodriguez hat zuletzt bei UFC 211 im Mai 2017 gekämpft, wo gegen Frankie Edgar nach der zweiten Runde aufgrund einer starken Schwellung des Auges aus dem Kampf genommen werden musste. Seitdem wurde ihm offenbar ein Kampf gegen Ricardo Lamas angeboten, der nicht zustande kam. Zuletzt machten Berichte über einen geplanten Kampf gegen Zabit Magomedsharipov bei UFC 227 die Runde, die Rodriguez auf Twitter als „Fake News“ abstempelte.

„Der Typ hat ein Jahr nicht gekämpft, lehnt einen Kampf gegen Lamas ab und will dann nicht gegen jemanden antreten, der in den Rankings unter ihm steht“, sagte White im Interview. „Er kann wo anders hingehen. Er ist für uns ohne Nutzen.“

Warum Rodriguez die beiden Kampfangebote abgelehnt hat, ist nicht bekannt. Die UFC informierte den 25-jährigen Mexikaner am Donnerstag über seine Entlassung.

Rodriguez feierte 2014 mit dem Gewinn der „The Ultimate Fighter: Latin America“-Staffel sein erfolgreiches UFC-Debüt und konnte danach fünf weitere Kämpfe für sich entscheiden. Dabei setzte sich Rodriguez unter anderem dominant gegen Andre Fili und BJ Penn durch. Nach seiner Niederlage gegen Frankie Edgar im Mai vergangenen Jahres hat die UFC-Karriere Rodriguez‘ nun ein abruptes Ende genommen.