Boxen

USA-Ausflug: Manuel Charr trifft auf Fres Oquendo

Manuel Charr (Foto: Elias Stefanescu)

Manuel Charr muss seinen WBA-Weltmeistertitel gegen den Puerto Ricaner Fres Oquendo in den USA verteidigen. Da sich beide Managements im Vorfeld nicht einigen konnten, musste der Kampf versteigert werden. Dabei setzte sich das Oquendo Management mit 600.000 US-Dollar durch. Die Seite von Manuel Charr gab ein Gebot von 101.000 US-Dollar ab.

„Natürlich hätten wir gerne den Kampf in Deutschland ausgetragen, aber wir hatten ohnehin vor, Manuel früher oder später in den USA zu präsentieren. Das ist seine Chance, sich dort mit einer starken Leistung einen Namen zu machen“, so das erste Statement von Bernd Trendelkamp, der für Charrs Promoter Global Sports Management an der Versteigerung des Kampfes in Toronto teilnahm. 

Auch Charr selber hatte sich darauf zu Wort gemeldet und schien zufrieden mit dem Ergebnis sowie dem Gegner, wenn auch er einen Kampf vor heimischer Kulisse vorgezogen hätte: „Herzlichen Glückwunsch an Team Oquendo, dass sie sich die WM gesichert haben. Ich mag und respektiere Fres und freue mich darauf, in seiner Heimatstadt gegen ihn zu kämpfen. Natürlich wäre es mir lieber gewesen, zu Hause in Köln zu boxen, aber ich hoffe, dass mich viele Fans in die USA begleiten werden. Das wird eine Riesen-Show und ein tolles Erlebnis.“

Für seinen Gegner Oquendo ist es der erste Kampf nach fast vier Jahren Pause. Im Juli 2014 unterlag er dem Usbeken Ruslan Chagaev im Kampf um die WBA-Weltmeisterschaft im Schwergewicht. Zu einem Rückkampf der beiden kam es nicht, da sich Oquendo verletzte und Chagaev nach der Geneseung des Puerto-Ricaners  seine Karriere beendete.

Einen deutschen Sender, der den Kampf am 4.Mai 2018 zwischen Charr und Oquendo überträgt, gibt es aktuell noch nicht. Charrs letzter Kampf gegen den Russen Alexander Ustinov lief im deutschen Free-TV auf SkySportNewsHD.