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Verunreinigtes Supplement: Anderson Silva darf im Oktober wieder kämpfen

Anderson Silva will im Oktober wieder im Octagon der UFC stehen. Dann endet seine Dopingsperre. Der Brasilianer war im Vorfeld der UFC Fight Night in Shanghai im vergangenen Jahr bei einer Trainingskontrolle am 26. Oktober positiv getestet worden. Nun wurde das Urteil verkündet, der Brasilianer wurde rückwirkend für ein Jahr gesperrt.

Nur noch drei Monate, dann darf Anderson Silva wieder im Käfig stehen. Der Brasilianer konnte der USADA glaubhaft nachweisen, dass sein Dopingtest vom 26. Oktober 2017, der positiv auf Methyltestosteron anschlug, auf ein verunreinigtes Nahrungsergänzungsmittel zurückzuführen ist. Silva wurde von der USADA rückwirkend für ein Jahr gesperrt und darf somit Ende Oktober wieder kämpfen. Über sein PR-Team ließ Silva mitteilen, dass er sich in seiner Unschuld bestätigt fühle.

„Die vergangenen neun Monate waren sehr schwierig. Ich habe mich gefühlt, als ob meine Karriere und alles, wofür ich so hart gearbeitet habe, im Sterben liegt und meine Zukunft unsicher sei. Ich habe in meinem Herzen immer gewusst, dass ich nichts falsch gemacht habe und ich habe mit der USADA bei jedem Schritt kooperiert, um meine Unschuld zu beweisen. Heute habe ich wieder ganze neue Energie. Mein Vermächtnis ist wiederhergestellt. Ich kann mich nun auf meine Rückkehr in den Ring und das nächste Kapitel meines Lebens nach dem Kampfsport konzentrieren.“

Der 43-Jährige war vor einem Jahr bereits zum zweiten Mal durch einen Dopingtest gefallen. Als Wiederholungstäter hätten ihm somit bis zu vier Jahre Sperre durch die USADA gedroht. Die „Spinne“ hatte im Februar vergangenen Jahres mit einem Erfolg über Derek Brunson seinen ersten offiziellen Sieg seit fünf Jahren gefeiert. Den vorherigen Erfolg über Nick Diaz verlor Silva aufgrund seines ersten positiven Dopingtests.