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UFC 224 steht vor der Tür

Nach drei Wochen Pause kehrt die UFC mit ihrem 224. PPV wieder auf die Bildschirme zurück. Im Hauptkampf stehen sich Raquel Pennington und Amanda Nunes im Kampf um den Titel im Bantamgewicht gegenüber, zuvor kommt es zu einem weitreichenden Mittelgewichtskampf zwischen Ronaldo Souza und Kelvin Gastelum. Die UFC hat hierfür erneut einen Countdown auf die Beine gestellt.

Wer hintereinander Miesha Tate und Ronda Rousey K.o. schlägt, sollte eigentlich keine Probleme haben, PPVs zu verkaufen. Und doch ist Amanda Nunes bisher noch nicht in die höchste Stratosphäre der UFC-Stars vorgedrungen. Dazu beigetragen haben vor allem ihr kurzfristiger Ausfall bei UFC 213, da sie während des Gewichtmachens erkrankte und der Hauptkampf wenige Stunden vor dem Event abgesagt werden musste und ihre anschließende Leistung gegen Valentina Shevchenko, gegen die sie nur haarscharf nach Punkten gewann. Die brasilianische „Lioness“ verspielte damit viel Kredit, den sie sich jetzt mühsam wieder erarbeiten muss.

Und das geht am besten mit weiteren Highlights, aber Herausforderin Raquel Pennington wird keine einfache Aufgabe. Zwar stand die Amerikanerin zuletzt vor anderthalb Jahren im Käfig und geht als große Außenseiterin in den Kampf gegen Nunes, doch steht „Rocky“ vor allem dafür, außerordentlich zäh zu sein. Nur Cat Zingano konnte sie vorzeitig ausschalten. Das ist jedoch bereits sechs Jahre her und Pennington bestritt damals bereits ihren fünften Kampf innerhalb der ersten sieben Monate als Profi. Die 29-Jährige hat sich seitdem stark verbessert, ob es für Nunes reicht, wird weiterhin bezweifelt.

Zuvor kommt es zu einem spannenden Duell im Mittelgewicht zwischen Altmeister Ronaldo „Jacare“ Souza und Kelvin Gastelum. Während Souza davon träumt, im hohen MMA-Alter noch eine Titelchance zu erhalten und eine seiner beiden UFC-Niederlagen gegen Robert Whittaker und Yoel Romero zu rächen, will Gastelum endlich die Erwartungen erfüllen, die seit seinem TUF-Sieg in ihn gesetzt werden. Der 26-Jährige ist laut eigener Aussage auf einer „Mission für Gold“ und schlug seit seinem erzwungenen Wechsel ins Mittelgewicht Tim Kennedy, Vitor Belfort und zuletzt Michael Bisping K.o. Nur Ex-Champion Chris Weidman war noch eine Nummer zu groß für ihn.

Schaut den vier Kämpfern im kompletten Countdown der UFC über die Schulter: