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Tony Ferguson: „Frustriert, wütend und fassungslos“

Tony Ferguson (Foto: Endeavor)

Auch Stunden nach der Meldung von UFC-Präsident Dana White kann man kaum fassen, dass Tony Ferguson den Titelkampf bei UFC 223 gegen Khabib Nurmagomedov absagen musste. Auch der Interims-Champion selbst kann es nicht glauben, wie er auf Instagram schrieb.

„Worte können nicht beschreiben, wie verletzt, frustriert, wütend und fassungslos ich gerade bin“, schrieb Ferguson. „Als ich am Freitag mit meinen Medien-Terminen vor UFC 223 fertig war, hatte ich am Set einen Unfall und habe mir ein Band im Knie gerissen.“

Eine bizarre Art, einen Kampf zu verlieren. Gerüchten zufolge wollte Ferguson am Film-Set jemanden begrüßen, machte dabei eine ruckartige Bewegung, stolperte und verletzte sich dabei. Dabei soll das Innenband gerissen sein. Wann „El Cucuy“ wieder angreifen kann, steht in der Kürze der Zeit noch nicht fest, der Champion selbst will eine Operation vermeiden.

„Mein Arzt und der UFC-Arzt haben beide gesagt, dass ich nicht kämpfen kann und einer meint sogar, dass ich mich operieren lassen muss. Ich werde einen Spezialisten aufsuchen um eine endgültige Antwort darauf zu bekommen, wie ich schnell wieder fit werden und meinen Titel so schnell wie möglich verteidigen kann.“

Dabei hatte Ferguson offensichtlich nicht Dana Whites Worten gelauscht. Denn der UFC-Präsident wird damit zitiert, dass am Samstag nicht nur Conor McGregors Gürtel im Leichtgewicht neu ausgekämpft wird, sondern auch der Interims-Titel vorerst wieder eingestampft wird.

Abschließend entschuldigte sich Ferguson bei den Fans, der UFC, Khabib Nurmagomedov und seinen Freunden und seiner Familie und wünschte seinen Fans frohe Ostern: „Frohe Ostern allerseits. Ich glaube an den Silberstreif am Horizont dieses Albtraums einer Realität, denn das hier ist kein Aprilscherz. Bleibt gesund und alles Gute.“

Nurmagomedov hielt nach der Absage natürlich nicht mit seiner Meinung hinterm Berg, wünschte Ferguson eine rasche Genesung und gab ihm nur den Rat, nicht mehr so viel zu reden. In der Vergangenheit hatte Ferguson immer wieder über Nurmagomedovs Absagen gespottet.