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Tae Hyun Bang wegen Involvierung in Wettmanipulation angeklagt

Tae Hyun Bang (Foto: Dorian Szücs)

Tae Hyun Bang muss sich in Kürze vor Gericht verantworten. Wie die Yonhap News Agency berichtet, wurde Anklage gegen den 34-Jährigen erhoben, weil er im Jahr 2015 Geld fürs Verlieren eines Kampfes angenommen haben soll.

Bang soll vor UFC Fight Night 79 in Seoul etwa 88.000 US-Dollar erhalten haben, damit er seinen Kampf gegen Leo Kuntz verliert. Da die Initiatoren des Wettbetrugs rund 44.000 US-Dollar auf Kuntz setzten, änderten sich die Wett-Quoten kurz vor dem Duell so sehr, dass die UFC aufmerksam wurde und beide Kämpfer aufgrund eines möglichen Wettbetrugs verhörte.

Unter dem Druck ist Bang dann allem Anschein nach eingeknickt und entschied sich dafür, es im Kampf doch auf den Sieg abzuzielen. Am Ende gewann er sogar durch geteilte Punktrichterentscheidung. Anschließend soll Bang bedroht worden sein. Er ging selbst zur Polizei. 

Bang wird nun der Prozess gemacht. Auch der frühere Pride- und Deep-Kämpfer Dae Won Kim soll in den Fall verwickelt sein.

Seit dem Kampf gegen Kuntz hat Bang ein weiteres Mal gekämpft. Im September vergangenen Jahres stieg er bei der UFC Fight Night in Hamburg gegen Nick Hein ins Octagon und verlor nach Punkten. Mittlerweile wurde er von der UFC entlassen. Ob die Entlassung mit dem Wettskandal in Verbindung steht oder ob der Vertrag aufgrund von durchwachsener Leistung Bangs gekündigt wurde, ist nicht bekannt.