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Rose Namajunas: „Mich nervt dieser ganze Hass, diese Wut“

Rose Namajunas (Foto: Florian Sädler)

Damit hatten wohl die wenigsten gerechnet! Bei UFC 217 brachte Rose Namajunas die im Vorfeld sehr lautstarke Joanna Jedrzejczyk zum Schweigen, indem sie sie in der ersten Runde eiskalt mit Schlägen auf die Bretter schickte. Als neue Titelträgerin im Strohgewicht der Frauen fühlt sich Namajunas nun dazu berufen, ein besseres Beispiel für andere zu sein.

„Es gibt gerade sehr viel Trash-Talk (im Sport)“, sagte Namajunas direkt nach ihrem Sieg. „Die Leute bleiben sich nicht treu oder sind nicht ehrlich zu sich. Deshalb denken sie, sie müssen das machen, um zu unterhalten, aber mich nervt es ziemlich. Mich nervt dieser ganze Hass, diese Wut. Ich habe das Gefühl, dass wir als Kämpfer die Pflicht haben, ein gutes Beispiel für andere zu sein. Im Kampfsport geht es um Ehre und Respekt. Es erfordert eine Menge Mut, in den Käfig zu steigen, ganz egal wer du bist.“

Jedrzejczyk versuchte im Vorfeld der Veranstaltung, Namajunas mehrfach mit Worten aus der Reserve zu locken und ging mit ihren Provokationen teils unter die Gürtellinie. Reagiert hat Namajunas auf die Schikanen der früheren Titelträgerin nicht. Die Antwort gab es stattdessen im Octagon. Nun will Namajunas die Menschen motivieren, positiver zu denken.

„Auch überall anders auf der Welt gibt es Negativität, egal wo man hinschaut“, so Namajunas weiter. „Es gibt überall ständig nur negative Einstellungen. Ich will einfach nur so gut wie möglich dieses positive Licht sein. Ich bin auch nicht perfekt. Aber vielleicht finden heraus, wie wir diese Welt zu einem besseren Platz machen.“