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Ronda Rousey: „Rückkehr zum MMA so wahrscheinlich wie weitere Olympia-Teilnahme“

Seit Anfang des Jahres steht Ronda Rousey bei World Wrestling Entertainment (WWE) unter Vertrag und wird dort nach mehreren Auftritten am 8. April bei Wrestlemania 34 zum ersten Mal einen Showkampf bestreiten. Eine Rückkehr zum echten Kämpfen kann sich die 31-Jährige allem Anschein nach nicht vorstellen, wie sie kürzlich in einem Interview in der Ellen Show andeutete.

„Ich weiß es nicht“, sagte Rousey auf die Frage, ob eine Rückkehr ins Octagon eine Option sei. „Ich denke es ist genauso wahrscheinlich wie eine weiterer Anlauf im Judo bei den Olympischen Spielen. Niemand hat damals von mir einen schriftlichen Rücktritt vom Judo gefordert. Und ich denke das ist auch im Bezug aufs Kämpfen nicht notwendig. Ich mache einfach das, was mir Spaß macht. WWE macht mir momentan Spaß.“

Rousey war lange Zeit Titelträgerin im Bantamgewicht der UFC und leistete einen großen Beitrag dabei, Frauen-MMA weltweit berühmt und salonfähig zu machen. Mit ihrer ersten Niederlage und dem damit verbundenen Titelverlust an Holly Holm fand Rousey jedoch nicht wieder zu alter Form zurück. Nach einer weiteren K.o.-Niederlage gegen Amanda Nunes im Dezember 2016 war lange Zeit offen, ob Rousey überhaupt noch einmal in den Käfig zurückkehren würde. Mit der Unterschrift bei der WWE war dieses Thema erst einmal vom Tisch und auch in Zukunft scheint sie keine großen Ambitionen für weitere MMA-Kämpfe mehr zu haben.

Nun fokussiert sich Rousey auf ihre Karriere im Profi-Wrestling. Bei Wrestlemania 34 wird sie vor über 75.000 Zuschauern zum ersten Mal in den Ring steigen. 

„Ich bin nervös, aber ich bin nicht so nervös wie damals bei Olympia“, so Rousey. „Schlimmstenfalls sehe ich doof aus. [...] Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich mich das letzte Mal so sehr auf etwas gefreut habe.“