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Robert Whittaker: „GSP sah so langsam aus wie noch nie“

Robert Whittaker (Foto: Zuffa LLC)

Georges St. Pierre ist seit dem Wochenende der neue UFC-Champion im Mittelgewicht und hat laut UFC-Präsident Dana White in Interims-Champion Robert Whittaker bereits seinen nächsten Kontrahenten feststehen. Und der Australier rechnet sich gute Chancen in einem Duell gegen den Kanadier aus, wie er nun in einem Interview mit news.com.au verlauten ließ.

„Um ehrlich zu sein sah er so langsam aus wie noch nie zuvor“, sagte Whittaker über GSP. „Er ist immer noch genau so clever. Man sieht, dass die Intelligenz noch da ist. Und er schlägt ganz offensichtlich härter im Mittelgewicht. Aber ich schlage hart und schnell. Und viel härter und schneller als Bisping. Und ich habe eine viel bessere Defensive als Bisping. Also stehen die Karten nicht schlecht.“

St. Pierre kehrte bei UFC 217 nach vier Jahren Auszeit ins Octagon zurück und konnte im Titelkampf gegen Michael Bisping in der dritten Runde mit einem Rear-Naked Choke den Sack zu machen. Für GSP war es der erste Kampf im Mittelgewicht.

Seit Juli gibt es in der Gewichtsklasse aber auch einen Interims-Champion. Robert Whittaker konnte sich das Gold mit einem Punktsieg über Yoel Romero sichern und hat somit einen Vereinigungskampf gegen St. Pierre in der Tasche. Für den Australier geht damit ein Traum in Erfüllung.

„Ich kann es kaum in Worte fassen“, so Whittaker. „Ich war ein riesiger Fan von ihm als ich jünger war und als ich im Weltergewicht gekämpft habe. Jedes Weltergewicht der Welt wollte so werden wie er. Wenn ich jetzt die Möglichkeit bekomme, gegen ihn zu kämpfen? Mann, da geht ein Traum in Erfüllung.“

Wann St. Pierre und Whittaker gegeneinander kämpfen werden, ist noch unklar. Am 18. Februar wird die UFC im australischen Perth eine Veranstaltung abhalten. Gegen ein Duell gegen St. Pierre vor heimischer Kulisse hätte Whittaker mit Sicherheit nichts einzuwenden.