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Nate Diaz über Rückkehr ins Octagon: „Fragt mich höflich, ihr Arschlöcher“

Nate Diaz (Foto: Zuffa LLC)

Seit knapp 16 Monaten hat Nate Diaz nicht mehr gekämpft und daran wird sich allem Anschein auch nichts ändern, sollte man ihm nicht ein respektvolles Angebot machen. Im „Outside the Box“-Podcast sprach Diaz kürzlich über seine Forderungen.

„Ich kämpfe nicht, weil ich ein (echter) Kämpfer bin“, sagte Diaz über seine aktuelle Auszeit. „Ihr kämpft, weil euch jemand sagt, dass ihr kämpfen sollt. Ich kämpfe, wann immer ich will. Und zwar weil ich ein Gangster bin. Ich bin ein Kämpfer. Ich mache nicht, was andere mir sagen. Ich mache, was ich sage. Und ich werde kämpfen, wenn man respektvoll an mich herantritt. Ich muss gegen überhaupt niemanden kämpfen. Ich kämpfe gegen jeden, aber ich muss nicht. Die anderen Kämpfer sagen, ich sei kein Kämpfer. Für mich klingt das so, als ob ihr manipuliert wurdet, um mich in einen Kampf zu quatschen. Also was? Ihr arbeitet für jemanden, ich arbeite für mich. Wer ist jetzt der verdammte Kämpfer?“

In den vergangenen Wochen ging das Gerücht umher, Nate Diaz könnte bei UFC 219 gegen Weltergewichtschampion Tyron Woodley antreten. Woodley hatte einem Kampf laut eigener Aussage bereits zugestimmt und wartete auf Diaz‘ Zusage. Angenommen hat Diaz letztendlich aus verschiedenen Gründen nicht.

„Fragt mich höflich, ihr Arschlöcher“, so Diaz. „Fragt mich höflich. Ich rede über die Organisation, die Kämpfer. Und macht mir ein großes Angebot, weil ich nicht einfach einen Vertrag unterzeichnen werde, nur weil ihr denkt, es sei eine gute Idee.“

Am lukrativsten wäre für Nate Diaz wohl ein drittes Duell gegen Conor McGregor. Immerhin sorgten beide Sportler in ihren vergangenen Kämpfen für hervorragende Quoten und haben nach zwei Fights noch eine Rechnung offen. Ob der Kampf eines Tages kommen wird?

„Die Zeit wird es zeigen, ich weiß es noch nicht“, sagte Diaz. „Es gibt Gespräche. Die UFC hat mich angerufen, wir haben Dinge besprochen. Aber ich habe das Gefühl, dass sie wollen, dass ich frage und bettle, aber ich brauche nichts von niemanden.“