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„Money Fight“-PPV verpasst Allzeitrekord

Floyd Mayweather (Roof via So Max O/Flickr.com)

Fast hätte es mit dem PPV-Rekord für den „Money Fight“ zwischen Floyd Mayweather und Conor McGregor geklappt. Nur 200.000 Käufe sollen am Ende gefehlt haben, um den Allzeit-Rekord von 4,6 Millionen PPVs zu knacken, den Mayweather und Manny Pacquiao aufgestellt haben. Das berichtet BoxingScene.com.

Insgesamt 4,4 Millionen Mal hat sich der Pay-Per-View zwischen Floyd Mayweather und Conor McGregor in den USA verkauft. Monatelang hatten Mayweather und McGregor die Stimmung angeheizt, um Mayweathers Rekord von 4,6 Millionen Käufen aus seinem Kampf gegen Manny Pacquiao zu übertreffen. Kurz nach dem Kampf hatte UFC-Präsident Dana White in einem Facebook-Video sogar von 6,5 Millionen PPV-Käufen gesprochen.

Auch wenn es am Ende nicht ganz für den nationalen Rekord gereicht hat, können sich alle Beteiligten über einen massiven Zahltag freuen, denn die HD-Version des PPVs kostete Fans in den USA 100 Dollar. Inwieweit die Zahlen von den Ausfällen beeinträchtigt wurden, ist unsicher. Der Kampf zwischen McGregor und Mayweather fing mit Verspätung an, da es sowohl über den PPV-Anbieter Showtime als auch den UFC Fight Pass zu Ausfällen und massiven Beschwerden kam.

Insgesamt setzte Mayweather gegen Pacquiao bereits 600 Millionen Dollar um. Gegen McGregor könnte diese Summe auch ohne heimischen PPV-Rekord übertroffen werden, sollten die Einnahmen aus dem Ausland höher sein. In Großbritannien stellte der „Money Fight“ etwa einen neuen PPV-Rekord auf und brach nicht nur den bisherigen Rekord des Schwergewichtskrachers Joshua gegen Klitschko, sondern verkaufte auch mindestens 300.000 Einheiten mehr als Mayweather gegen Pacquiao.