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Michael Bisping nach Vorfall in Fitnessstudio angezeigt

Michael Bisping (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Eine Woche vor seinem großen Money Fight gegen Georges St. Pierre steht Mittelgewichtschampion Michael Bisping Ärger ins Haus. Der Engländer muss sich eventuell vor Gericht verantworten, nachdem er von einem 19-Jährigen angezeigt wurde, der behauptet, Bisping habe ihn in einem Fitnessstudio gewürgt.

Gewaltanwendung und Körperverletzung sowie Freiheitsberaubung. Das wird UFC-Champion Michael Bisping von Antonio Georgakopoulos vorgeworfen. Der 19-Jährige ist ein Mitglied im Fitnessstudio 24-Hour Fitness in Anaheim, Kalifornien. Dort kam es am 31. Juli zu einem Zwischenfall mit einem anderen Mitglied des Fitnessstudios. So habe Georgakopoulos gemeinsam mit einem Freund trainiert. Als er ein paar herumliegende Gewichte nutzen wollte, sei er von einem anderen Mitglied der Kette erst als „Idiot“ und „Kleiner Penner“ beleidigt worden, bevor er noch gefragt wurde, ob er überhaupt wisse, mit wem er es zu tun habe. Dabei soll es sich um Michael Bisping gehandelt haben.

Dann habe der Täter Georgakopoulos für ein paar Sekunden mit der rechten Hand gewürgt, bevor ein weiteres Mitglied des Studios eingriff und das Personal die beiden trennte. Der Täter habe zudem noch angeboten, die Angelegenheit vor der Tür zu klären. Laut Klageschrift habe Georgakopoulos in den Folgetagen extreme Rachenschmerzen und musste ärztlich behandelt werden, zudem habe er seitdem Schlafstörungen, Alpträume und Angstzustände.

Entgegen der Klageschrift wurde Bisping, bzw. der Täter, jedoch nicht vor Ort festgesetzt, eine polizeiliche Untersuchung wurde aufgrund von Mangel an Beweisen ebenfalls nicht eingeleitet. Weder die UFC noch Michael Bisping haben sich bisher zu dem Vorfall geäußert.