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Mark Hunt: „Dana White will mich aus der UFC drängen“

Mark Hunt (Foto: ZUFFA LLC)

Mark Hunt ließ seinem Ärger über UFC Präsident Dana White vergangene Woche in den sozialen Medien freien Lauf. Die UFC hatte ihn nach einem Interview, in dem er von Gedächtnislücken und gelegentlicher undeutlicher Aussprache geredet hatte, aus seinem Kampf gegen Marcin Tybura bei der UFC Fight Nigt 121 in Sydney genommen und durch Fabricio Werdum ersetzt. Angeblich geschah dies zu seinem eigenen Schutz, Hunt aber sieht sich hintergangen und hält seine derzeitige Klage gegen die UFC und seine klare Haltung gegen Dopingsünder für den eigentlichen Grund.

„Das ist ein Witz. Ein absoluter, verdammter Witz,“ beginnt UFC Schwergewicht Mark Hunt sein Statement, in dem er auf den abgesagten Kampf reagiert. Seiner Meinung nach sind es nicht, wie von der UFC angegeben "medizinische Bedenken", die ihn diesen Kampf gekostet haben, sondern sein Engagement gegen Doping-Vergehen innerhalb der Organisation und seine derzeitige Klage gegen die UFC deswegen: „Ich habe mich offen zur schlechten Bilanz der UFC bezüglich leistungssteigernder Substanzen geäußert und dazu, wie das meine Karriere beeinflusst hat.“ Doch anstatt die Täter härter zu bestrafen oder die Tests zu erweitern wende sich die UFC gegen ihn, der das anprangert, so Hunt weiter.

Hunt betont, dass er alle medizinischen Tests im Vorfeld des Kampfes bestanden habe, was ein weiteres Indiz dafür sei, dass der Grund der UFC nur vorgeschoben sei: „Wenn es ihnen wirklich um meine Gesundheit ging, warum haben sie mich dann nicht einmal auf den Artikel angesprochen? Warum haben sich nicht mich oder die Zeitung nach dem Kontext befragt?“ Er betont, dass die Zitate, in denen er über Vergesslichkeit und gelegentliche undeutliche Aussprache redet, aus dem Kontext gerissen seien und sich auf einen Witz zwischen ihm und seiner Frau bezogen hätten, also keineswegs Rückschlüsse auf seinen Gesundheitszustand zuließen.

Er sei gesundheitlich topfit und habe das auch im Artikel geschrieben, so Hunt weiter. Die UFC habe lediglich einige Zeilen herausgepickt und aus dem Zusammenhang gerissen. Er wirft der UFC vor, anstatt härter gegen Dopingsünder vorzugehen, ihn als ausgewiesenen Gegner leistungssteigernder Substanzen schädigen zu wollen. Dana White versuche, ihn aus der UFC zu drängen.

Laut eigenen Angaben hat der Neuseeländer zum Zeitpunkt der UFC-Entscheidung bereits 100.000 US-Dollar in seine Vorbereitung für den Kampf gesteckt und wird insgesamt einen Verlust von etwa einer Million Dollar haben. Laut Vertrag hat er noch 3 Kämpfe für die UFC zu bestreiten. „Ich habe noch viel zu erreichen. Sie sollten einfach aus dem Weg gehen und mich machen lassen“ schließt der 40-Jährige sein Statement ab.