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Knockout in Runde 4: Wisaksil Wangek stoppt Roman Gonzalez

Im Rückkampf zwischen dem WBC-Champion im Superfliegengewicht Wisaksil Wangek und Roman Gonzalez im kalifornischen Carson bekamen die Zuschauer ein spektakuläres Ende in Runde Vier zu sehen. Wangek, der bereits im ersten Kampf im März mit einem Punktsieg überraschen konnte, setzte noch einen drauf und schickte "Chocolatito" auf die Bretter. 

Roman Gonzalez galt lange Zeit als die ungeschlagene Nummer Eins unabhängig der Gewichtsklassen. Jahrelang dominierte der Südamerikaner die leichteren Gewichtsklassen und gewann in vier verschiedenen Limits Weltmeistertitel. Bis zum März diesen Jahres und der ersten Begegnung gegen Wisaksil Wangek. Der Thailänder konnte Gonzalez damals in der ersten Runde zu Boden schlagen, kassierte im Verlauf des Kampfes noch einen Punktabzug und gewann trotzdem eine mehrheitliche Punktentscheidung.

In der zweiten Auflage sollten nun alle Zweifel geklärt werden. Jedoch sah das Publikum einen deutlich schwächeren Gonzalez als im März. Gonzalez blieb deutlich passiver und schlug kaum mit. Weswegen der 30-jährige Asiate die ersten drei Runden deutlich für sich entscheiden konnte. Im vierten Durchgang dann die große Überraschung. Wangek schickte den ehemaligen Weltmeister mit einem krachenden rechten Haken zu Boden.

Gonzalez erholte sich mit Mühe und Not, kam wieder auf die Beine und nahm den Kampf auf. Wangsek hatte jedoch Blut gerochen, ging aggressiv in den Mann und ließ eine Serie von Haken fliegen. Erneut schlug es bei Gonzalez ein, erneut ging er zu Boden. Dieses Mal stand er aber nicht mehr auf. Eine eindrucksvolle Leistung des Thais, der sich damit endgültig zum König des Super-Fliegengewichts krönte.

In einem weiteren WM-Kampf im Superfliegengewicht konnte sich WBO-Champion Naoya Inoue in seinem US-Debüt gegen den Amerikaner Antonio Nieves durchsetzen. Der talentierte Japaner zermürbte seinen Widersacher von der ersten Runde an mit saftigen Fäusten zum Kopf und Körper. In der fünften Runde ging Nieves nach einem Körpertreffer zu Boden, nur mit Mühe stand er wieder auf. Inoue, auch das „Monster“ genannt, machte mit seiner Zerstörung weiter. Nach der sechsten Runde hatte Nieves Ecke ein Einsehen und warf das Handtuch.

Man darf gespannt sein ob es bald zum Vereinigungskampf zwischen Wisaksil Wangek und Naoya Inoue kommt, beide haben eine gute Empfehlung für das amerikanische Publikum hinterlassen.