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Khabib scherzt: "Wir überlegen gerade, welches Bein ich mir abschneide."

Khabib Nurmagomedov (Foto: Mark Bergmann/GNP1.de)

Neun Monate ist Khabib Nurmagomedovs verpatzter Weight Cut her. Vor UFC 209 brachte er sich mit Übergewicht um ein Duell gegen Tony Ferguson um den Interims-Titel im Leichtgewicht. Das soll nicht noch einmal vorkommen. Wie Nurmagomedov gestern angab, scheint das Gewichtmachen für den Kampf gegen Barboza am 30. Dezember sehr gut voranzugehen.

„Ich habe einen einfachen Plan fürs Gewichtmachen“, scherzte Nurmagomedov in einer Telefonkonferenz. „Ich schneide mit einfach am Freitag vorm Wiegen das linke oder rechte Bein ab. Wir überlegen gerade nur noch, welches Bein es wird, links oder rechts.“

Dass das Kampfgewicht des Dagestaners so im Fokus steht, ist kein Wunder. Vor UFC 209 nahm Nurmagomedov noch selbstsicher ein Stück Tiramisu zu sich, nur um am Tag der Waage ins Krankenhaus eingeliefert zu werden. Der Kampf gegen Tony Ferguson und damit die Chance auf den Interimstitel platzte. Doch das gehört der Vergangenheit an. Laut Nurmagomedovs Manager ist das Leichtgewicht jetzt bereits acht oder neun Pfund leichter als zum vergleichbaren Zeitpunkt vor UFC 209.

„Ich habe einige Veränderungen vorgenommen“, so Nurmagomedov weiter. „Mein Gewicht ist perfekt. Ich bin gut in Form. Ich habe noch drei harte Trainingstage vor mir, dann ist das Camp fertig und ich konzentriere mich aufs Gewichtmachen. Wir werden sehen. Ich freue mich sehr auf den Kampf, ich will den Fans etwas zeigen. Ich bin schon sehr nah am Kampfgewicht.“

Sein wirkliches Gewicht wollte Nurmagomedov zehn Tage vor dem Kampf jedoch noch nicht verraten. Das wird erst am Wiegen am 29. Dezember bekannt. Da Nurmagomedovs Kampfgewicht so großes Interesse auf sich zieht, hat der 29-Jährige auch einen Vorschlag für eine neue Einnahmequelle der UFC.

„Es ist sehr interessant für die Leute. Vielleicht sollten wir das Wiegen auch als Pay-Per-View zeigen. Die Leute wollen wissen, macht der Typ Gewicht oder nicht? Warum also nicht? Die Leute warten nicht nur darauf, mich kämpfen zu sehen, sondern auch darauf, wie ich mich einwiege. Das ist okay, es wird interessant.“