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Joanna Jedrzejczyk: „Ich komme stärker zurück“

Joanna Jedrzejczyk (Foto: Nazariy Kryvosheyev)

Nach vierzehn Siegen in Folge, acht davon in der UFC, musste Joanna Jedrzejczyk in der Nacht zum Sonntag bei UFC 217 ihre allererste Niederlage im MMA einstecken und ihren UFC-Titel im Strohgewicht der Frauen an Rose Namajunas abgeben. Nach der schmerzlichen Niederlage beglückwünschte sie die neue Titelträgerin. 

„Herzlichen Glückwunsch an Rose“, sagte Jedrzejczyk auf der Pressekonferenz nach der Veranstaltung. „Ich freue mich für sie, aber ich werde stärker zurückkommen.“

Zwischen Jedrzejczyk und Namajunas gab es im Vorfeld der Veranstaltung spürbar böses Blut. Wochenlang versuchte Jedrzejczyk mit Psychospielchen in den Kopf ihrer Kontrahentin zu kommen, beide lieferten sich intensive Blickduelle. Allzu ernst nehmen solle man dies aber nicht.

„Es war nichts persönliches“, so die Polin. „Die Dinge, die vor dem Kampf passieren, haben nichts mit dem Kampf zu tun. Es war ein guter Schlag. Sie hat mich gestoppt. Ich weiß ganz ehrlich nicht, was passiert ist. Es ist ein Kampf, wisst ihr? Das Risiko gehen wir ein.“

Nun wird Jedrzejczyk erst einmal zurück nach Polen fliegen, um dort Zeit mit ihrer Familie zu verbringen. Das nächste große Ziel steht aber bereits fest.

„Ich will meinen Gürtel zurück, das ist jetzt mein größtes Ziel“, sagte sie. „Ich kann nicht sagen, dass es ein Lucky Punch war. Sie hatte einen sehr guten Gameplan für den Kampf. Sie hat mich gestoppt. Dieser Abend war verrückt. Es war mir eine Freude, wieder im Madison Square Garden von New York zu kämpfen. Es war kein glücklicher Abend für mich, Cody Garbrandt und Michael Bisping, aber wir sind professionelle Sportler und blicken nach vorne.“