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Jim Wallhead fällt durch Dopingtest, antwortet auf Anschuldigungen

Jim Wallhead (Foto: Dorian Szücs)

Jim Wallhead ist der nächste UFC-Kämpfer, der durch einen Dopingtest gefallen ist. Wie die United States Anti-Doping Agency (USADA) bekanntgab, ist der Brite bei einer unangekündigten Trainingskontrolle am 7. Oktober positiv auf eine verbotene Substanz getestet worden.

Wallhead meldete sich kurz danach auf seiner Facebook-Seite zu Wort und gab an, dass in seinem Blutkreislauf die Substanz Ostarine nachgewiesen wurde. Der verbotene Stoff wird von Sportlern zum Muskelaufbau und zur Beschleunigung der Genesung verwendet. Einer Schuld ist sich Wallhead aber nicht bewusst.

„Ich wurde von der USADA positiv auf Ostarine getestet und habe keine Ahnung, was das ist“, schrieb der 33-Jährige. „Aber natürlich werde ich eine Überprüfung der B-Probe beantragen. Hier sind meine Gedanken dazu: Wenn ihr tatsächlich denkt, dass ich so dumm bin, zu betrügen oder verbotene Stoffe zu mir zu nehmen, dann kennt ihr mich nicht. Ich habe nichts genommen. Warum um Himmels Willen sollte ich in die UFC kommen, wofür ich zwölf Jahre gebraucht habe, und dann etwas nehmen? Das ist verdammt lächerlich.“

„Judo Jim“ kämpft bereits seit 2005 und wurde im vergangenen Jahr von der UFC verpflichtet. In seinem Debüt unterlag er bei der UFC Fight Night in Hamburg dem Nürnberger Jessin Ayari, danach folgte eine Niederlage gegen Luan Chagas. Zuletzt musste er einen Kampf gegen Warlley Alves bei der UFC Fight Night in Danzig kurzfristig absagen. Auf seinen ersten UFC-Sieg muss Wallhead nun noch etwas länger warten.