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Hector Lombard über Disqualifikation: „Der Ringrichter ist nicht dazwischen gegangen“

Hector Lombard (Foto: MMAFighting)

Am Wochenende nahm der Kampf zwischen Hector Lombard und CB Dollaway bei UFC 222 ein unglückliches Ende. Nach dem Ertönen des Ringhorns zum Ende der ersten Runde brachte Lombard zwei Schläge ins Ziel, wobei der zweite Schlag so hart traf, dass Dollaway nicht weiterkämpfen konnte. Lombard wurde dafür disqualifiziert. Nach dem Kampf lieferte der 40-Jährige eine Erklärung.

„(Die Ringglocke) kam während einer Aktion“, sagte Lombard nach dem Kampf. „Wir hatten einen Schlagabtausch. Er hat gekickt und ich habe geantwortet. Wir sind in einem Kampf. Wenn der Ringrichter nicht dazwischen geht und Stopp sagt…. Wenn man im Kampf ist und ein Tritt kommt, antworte ich mit einer Schlagkombination. Der Ringrichter ist nicht dazwischen gegangen.“

Dollaways Tritt zum Körper Lombards schlug während des Ertönens des Ringhorns ein. Der Ringrichter stand dabei neben den beiden Kämpfern, trat aber nicht direkt zwischen die beiden Kämpfer, sodass Lombards Fäuste ungebremst trafen. Dollaway ging zu Boden und schien benommen. Der Kampf musste abgebrochen werden.

„Ich habe schon immer gesagt, dass er nicht kämpfen will“, sagte Lombard, der sich auf den Kampf im UFD Gym in Düsseldorf vorbereitet hat. „Er wollte nicht weitermachen. Wir sind Kämpfer. Ich war auch schon in solchen Situationen. Du stehst auf und machst weiter. Er hat nur geredet und so. Wenn du weitermachen willst, machst du weiter.“

Durch die Disqualifikation steht Lombard nun mit fünf UFC-Niederlagen in Folge da. Seinen letzten Sieg holte er sich im März 2014. Über seine Zukunft in der UFC macht sich der frühere Bellator-Champion aber noch keine Gedanken.

„Ich mache mir um nicht sorgen“, so Lombard. „Ich habe Spaß und mache das, was ich liebe.“